Von Solarkarussells und Raketenrampen

H├Ąmmern, schrauben, malen, schneiden: Anfang Juli standen f├╝r unsere Dritt- und Viertkl├Ąssler:innen einige sonst nicht so ├╝bliche Aktivit├Ąten auf dem Stundenplan. In einer Projektwoche haben sie aus Alltagsmaterialien faszinierende Bau- und Kunstwerke erschaffen.

Teilnehmerin Clara aus der Klasse 3/4b berichtet von der Woche:

Am Montag war die Spannung in der Schule gro├č. Heute begann f├╝r einige 3/4-Klassen die Klassenfahrt und f├╝r die 3/4-Klassen, die zu Hause geblieben sind, eine Projektwoche. Diese begann mit einer Versammlung aller teilnehmenden Klassen. Frau Zimmler, die Klassleitung der 3/4a, leitete die Versammlung und die ganze Projektwoche.

An diesem Tag hatte sie f├╝r uns ein Karussell aus Holz, Pappe, Zewa-Rolle und Wasserfarben mitgebracht, das wir im Laufe des Tages bauten. Das Besondere daran: Dank einer Solarzelle und einem kleinen Motor dreht sich das Karussell, wenn man es in die Sonne stellt.

Am Dienstag gab es wieder eine Versammlung, bei der uns das n├Ąchste Projekt bekannt gegeben wurde. Es war eine Rakete mit Abschussrampe – hergestellt aus einem St├╝ck Holz, zwei Rohren und einer leeren Plastikflasche. Alle Kinder, die an diesem Tag mit ihrem Karussell fertig wurden, durften mit der Abschussrampe und den Raketen beginnen. Alle Materialien daf├╝r konnten wir uns bei der Materialausgabe holen.

Holz, Pappe, ein Motor, eine Solarzelle und etwas Deko-Material – fertig ist das Solarkarussell. Foto: Annika Pei├čker

Am Mittwoch durften wir an unseren Raketen und Karussellen weiterarbeiten und die Raketen zum ersten Mal starten lassen. Am n├Ąchsten Tag haben wir noch einmal daran gearbeitet und konnten, wenn wir fertig waren, einen Salamander aus Wellenpapier gestalten. Am letzten Tag, dem Freitag, wurden dann die Raketen und Salamander fertig gestellt.

Das war eine anstrengende und sch├Âne Woche f├╝r die Kinder der 3/4 a/b/d/e/f!

Zwei Ergebnisse der Projektwoche: Die Raketenrampe (hinten) und das Solarkarussell (vorn). Wenn die Flasche am einen Ende der Raketenrampe mit Luft gef├╝llt ist und man darauf h├╝pft, fliegt die Rakete am anderen Ende in die Luft.

Foto: Jennifer Lorenz