Erst arbeiten und Geld verdienen, dann Essen oder shoppen gehen: So lautet das Prinzip von „Mini-Stadeln“. In der Woche vom 22. bis 26. Juni hat sich unsere Schule wieder in die Kleinstadt Mini-Stadeln verwandelt – mit zahlreichen Werkstätten und Dienstleistungen, in denen die Kinder arbeiten konnten, mit eigenem Geld und mit jeder Menge Spaß. Wir haben hier verschiedene Impressionen in Wort und Bild gesammelt.
Viertklässlerin Mayla hat folgenden Bericht über Mini-Stadeln geschrieben:
Mini-Stadeln ist eine Woche, in d er du dich austoben kannst. Du kannst viele verschiedene Berufe ausprobieren. Und verdienst so dein Geld, mit dem zu dir etwas zu essen oder was vom Kaufhaus kaufen kannst. In der Mensa gibt es jeden Tag etwas anderes zu essen.
Am Ende von Mini-Stadeln, also am Freitag, gibt es immer was Besonderes, zum Beispiel Popcorn und Kino. Und Bürgermeister Herr Braun kommt und hält eine Rede.
Mini-Stadeln ist was Besonderes! Man hat Spaß und lernt dabei was, wie zum Beispiel Waffeln backen.
Von Holzwerkstatt bis Waffelstand: Die Bildergalerie zu Mini-Stadeln










Auch andere Kinder haben ihre Erlebnisse aus der Projektwoche aufgeschrieben:
Erstklässler Leonidas: „Meine Lieblingsarbeit war im Café Sachs. Ich habe insgesamt 50 Stadis verdient. Nicht so gut gefallen haben mir die langen Wartezeiten bei der Bank. Es war eine schöne Woche!“
Viertklässler Muhammad: „Das Beste für mich war die Arbeit im Restaurant. Ich möchte später Koch werden – und das war wie meine Ausbildung. Ich habe mich gefühlt, als wäre ich erwachsen.“
Zweitklässlerin Magdalena: „Ich habe an sieben verschiedenen Arbeitsstellen gearbeitet – in der Stoffdruckerei, der Näh- und der Holzwerkstatt sogar zwei Mal. Meine Lieblingsstelle war im Arbeitsamt. Super fand ich, dass die Sachen nur sehr wenig kosten.“
Viertklässlerin Emma: „Gelernt habe ich, dass auch das Erwachsenenleben hart sein kann. Man sammelt sehr viele Erfahrungen.“
Erstklässlerin Nele: „Ich fand das Schokolado mit den Früchtebessern super. Auch der Waffelstand war toll. Meine schönste Erinnerung an Mini-Stadeln ist, mit meinen Freunden zu arbeiten.“
Viertklässlerin Luisa: „Ich finde diese Woche wirklich einmalig. Es gibt für fast jeden den perfekten Job. Man lernt miteiander umzugehen und man lernt neue Freunde kennen. Aber viele wissen nicht, wie viel Arbeit hinter dieser Woche steckt. Es waren ungefähr 320 Eltern da und haben uns unterstützt.“
