Feuer

Das Feuer gibt es schon sehr lange! Ob es die Menschen durch einen Blitz oder anders kennengelernt haben, ist nicht sicher bekannt. Aber schon den Urmenschen half das Feuer, denn sein Licht vertreibt zum Beispiel Raubtiere und schĂŒtzte vor KĂ€lte. Es diente zum Kochen und Fleisch wurde durch Röstung lĂ€nger haltbar gemacht. Außerdem wurden im Feuer Werkzeuge gehĂ€rtet und damit deutlich stabiler.

Auch heute noch werden Speisen an Holzofen, Gasgrill oder Gasherd zubereitet. In einer MĂŒllverbrennungsanlage, der Metallverarbeitung oder der Warmwasseraufbereitung ist das Feuer genauso wichtig wie fĂŒr die Heizung und den Kamin.


Feuer braucht drei Dinge zum Brennen: Brennstoff – Sauerstoff – eine EntzĂŒndungstemperatur

brennbare Stoffe sind zum Beispiel: Holz, Kohle, Papier, Wolle, Stroh, Reisig, Holzkohle, Gas, Öl

nicht-brennbare Stoffe sind zum Beispiel: Porzellan, Glas, NĂ€gel, Eisen, Sand, Stein, Wasser.

manche Stoffe sind auch giftig, wenn sie brennen: Gummi, Styropor, Plastik, Kunststoff.

besonders leicht entzĂŒndlich sind: Spiritus, Benzin, Öl, Ethanol


Wenn es brennt, braucht man Hilfe von der Feuerwehr. Die Telefonnummer ist die 112. So alarmierst du die Feuerwehr richtig:

Wer spricht?

Wo brennt es?

Was brennt?

Warten auf RĂŒckfragen oder Anweisungen.

Kleine Flammen kann mit einer Decke oder einem KleidungsstĂŒck ersticken. Bei einer brennenden Pfanne kann man einen Deckel drauf legen (auf keinen Fall mit Wasser löschen!). Aber die Feuerwehr rĂ€t, dass man lieber sich selbst schnell rettet, bevor man vom Feuer gefangen wird.
Wenn die Wohnung brennt, sollten vor dem Verlassen Fenster und TĂŒren geschlossen sein. Bei starkem Rauch hilft es, das Zimmer kriechend zu verlassen.


Die AusrĂŒstung der Feuerwehrleute besteht aus vielen einzelnen Dingen. Hier sind ein paar Beispiele:

Der Helm mit Nackenleder schĂŒtzt vor herabstĂŒrzenden Balken oder GegenstĂ€nden.

Die Handschuhe schĂŒtzen vor Hitze und Verletzungen durch andere Ursachen.

Die Atemschutzmaske schĂŒtzt vor einer Rauchvergiftung und dem Einatmen von wichtigen Gasen, die durch das Verbrennen von Kunststoff entstehen können.

Der Schutzanzug ist nicht brennbar und schĂŒtzt die Feuerwehrleute.

Die Stahlkappenstiefel schĂŒtzen auch vor herabfallenden GegenstĂ€nden, weil der vordere Bereich mit Stahl hart gemacht worden ist. Außerdem sind sie feuerfest, auch die Sohle ist sehr dick.

Das Feuerwehrbeil wird benötigt, um sich zum Beispiel den Weg frei zu machen oder brennbare GegenstÀnde abzutrennen.

Mit der Fangleine und einem Sicherheitsgurt kann man sich bei Bedarf abseilen oder befestigen.


Die vier Aufgaben der Feuerwehr sind: retten – bergen – löschen – schĂŒtzen

Dazu gehört neben dem Löschen von Feuer also auch das Bergen von verunfallten Autos oder GegenstĂ€nden auf den Straßen. Durch die Brandschutzerziehung werden die Menschen zusĂ€tzlich geschĂŒtzt und außer den Menschen werden auch Tiere von der Feuerwehr gerettet.

Die Feuerwehr hilft somit in vielen FĂ€llen: VerkehrsunfĂ€lle, Explosionen, Überschwemmungen, SturmschĂ€den…


FrĂŒher gab es in den StĂ€dten oft Feuer, weil die HĂ€user aus Holz und die DĂ€cher aus Stroh waren. Es gab keine Heizung oder Herde, sondern nur offene Feuerstellen. Außerdem spendeten Fackeln und Kerzen den Menschen Licht, da es ja noch keine ElektrizitĂ€t gab.


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