Tipps fĂŒr das Schreiben einer Geschichte

Habe einen Plan, was passieren soll!
Konzentriere dich auf eine einzige Handlung. Alles, was in der Geschichte vorkommen soll, muss wichtig fĂŒr den roten Faden der Geschichte sein. Lass alles in der richtigen Reihenfolge geschehen.

Achte darauf, dass die Geschichte eine passende Einleitung, einen Hauptteil und einen Schluss hat!
Die Einleitung muss neugierig machen, alles vorstellen (wer, wann, wo…) und den Leser in die Geschichte entfĂŒhren, Interesse wecken, aber auch nicht zu viel verraten. Der Hauptteil lĂ€sst die Geschichte immer spannender werden. Beachte dabei, wann was geschehen soll und dass du in der richtigen Reihenfolge erzĂ€hlst. Der Höhepunkt kommt kurz vor dem Schluss, der die Geschichte zum Ende bringt. Beginne kein neues Ereignis!

Wechsle die SatzanfÀnge ab!
Vermeide Wiederholungen! Das gilt auch fĂŒr die SatzanfĂ€nge. Unterschiedliche SatzanfĂ€nge machen das Lesen fĂŒr den Leser leichter und interessanter. Aber: Nicht jeder Satzanfang passt zu jedem Satz!
Beispiele: Zuerst, Nun, Dann, Jetzt, Plötzlich, Auf einmal, Sofort, In der NĂ€he, Schon, Zum GlĂŒck, Danach, Zum Schluss, Dort, Gestern, Schließlich…

Nutze die wörtliche Rede!
Lass die Personen in deiner Geschichte sprechen, denken und ihre GefĂŒhle Ă€ußern. Das lĂ€sst die ganze Geschichte aufleben.

Verwende nur eine Zeitform!
Schreibe die Geschichte in der gleichen Zeitstufe, normalerweise ist das die 1. Vergangenheit.

Verwende treffende Wörter!
Vermeide Wiederholungen, indem etwas genauer beschrieben wird. FĂŒr “sagen” kannst du viel besser andere Verben aus dem Wortfeld “sagen” verwenden. Zum Beispiel “flĂŒstern”, “schreien”, “fragen” und einige andere. Die Wörter eines Wortfeldes beschreiben viel genauer und abwechslungsreicher, was jemand meint. Sie sind sich in ihrer Bedeutung aber Ă€hnlich.
Adjektive verbessern außerdem die Vorstellungskraft des Lesers. Verwende deswegen ganz viele davon. Und auch Nomen kann man durch Zusammensetzungen verbessern. So kann aus dem Satz “Peter sagte am Tisch zu Anton” werden: “Der aufgebrachte Peter fragte am Esszimmertisch wĂŒtend den hilflosen Anton.”

Finde eine passende Überschrift!
Meist findest du eine gelungene Überschrift erst, wenn die Geschichte zu Ende geschrieben ist. Sie sollte den Leser neugierig machen. Am Besten kommen die Worte aus deiner Überschrift auch im Text vor. Die Überschrift sollte auch ein passendes Adjektiv enthalten.