Naturstadt, ein Land und viele Träumer

Wir entwickelten gemeinsam in einem Zeitraum von drei Monaten eine Phantasielandschaft
aus Pappmaschee, die wir dann mit einer feierlichen Ausstellungseröffnung Familie und Freunden präsentierten.

 

Gestartet sind wir mit der Idee eine Stadt nach eigenen Vorstellungen zu planen und umzusetzen.
Nach Diskussionen einigten wir uns auf unsere sogenannte »Naturstadt«
und eine noch zu realisierende »Zukunftsstadt«.

 

Wir begannen mit der Herstellung von Pappmaschee aus alten Zeitungen und Eierkartons zu experimentierten.
Im Laufe der Projektzeit stellten wir eine Menge Pappmaschee her und wurden dadurch richtige Spezialisten der geeigneten Mischung. Auch hatten wir einfach Freude daran mit der Masse zumatschen und zu spielen.
Aus Kartonagen bastelten wir dann eine Art Gerüste, um die wir dann das Pappmaschee
aufbrachten um Häuser zu formen. Wir entschieden uns für rundere Hausformen
und Allerlei lustige Zusatzbehausungen, wie zb ein gemeinsames Hospital für Mensch und Tier, das etwas
kronenhaftes hatte.

 

Parallel zeichneten wir erste Skizzen und entwickelten einen gemeinsamen Plan wie die Behausungen und Land- und Wasserflächen aufgeteilt sein sollten. Eine besonderer Herausforderung stellte die Herstellung der Grundplatte von den Abmessungen 200 x 300 cm dar. Sie sollte sowohl leicht als auch stabil beschaffen sein. Wir scheiterten mehrfach die Bodenplatte aus Styrodur so zu grundieren, dass das Pappmaschee auch darauf hielt. Die Übertragung unseres Plans in die Originalgröße, der Aufbau des Bodenreliefs und die Positionierung der Stege stellten weitere Herausforderung dar, machten uns jedoch auch grossen Spass weil wir sahen, dass gemeinsame Überlegungen schnell zum Ziel führten.
Nach den Aufbauarbeiten und dem Umsetzen der Skizze in das Originalmodell wurden die Grundfläche, Bäume und Behausungen erst weiß grundiert und dann coloriert. Beim anmalen waren wir alle Feuer und Flamme und bis zu unserer großen Präsentation ging es dann ziemlich schnell. Wir entwarfen Einladungskarten, luden Familie und Freunde ein, bereiteten die Eröffnungsreden vor und machten einen großen Einkauf.

 

Nachdem wir den Kindersekt, die Kräuterlimonaden ( aus unseren eigenen Kräuterbeeten betreut von Karin Resch, Ottillie Steinbinder fand eine köstliche Rezeptur) und kleine Snacks vorbereitet hatten, freuten wir uns sehr über das rege Interesse und die Anteilnahme an unserer Eröffnung und die Vorstellung unserer kunterbunten Traumlandschaft zum Thema Natur.