Die Zeitformen der Verben

Lernvideos zum Thema gibt es bei ivi-education.de


Die Grundform eines Verbs (Infinitiv)

Das Verb in der Grundform wird gebildet aus dem Wortstamm und der Endung -en. Beispiel: spiel-en, lauf-en, geh-en.


Die Gegenwart (Pr├Ąsens)

Die Gegenwart eines Verbs wird gebildet aus dem Wortstamm und einer Endung. Beispiel:

ich mache
du machst
er/sie/es macht
wir machen
ihr macht
sie machen


Die 1.Vergangenheit (Pr├Ąteritum)

Wenn ich Geschichten von Erlebnissen schreibe, dann verwendet man die 1.Vergangenheit. Sie wird in der Regel gebildet aus dem Wortstamm des Verbs und einer Nachsilbe wie -te oder -ten. Das t ist immer dabei! Beispiel:

ich machte
du machtest
er/sie/es machte
wir machten
ihr machtet
sie machten

So funktioniert das mit den regelm├Ą├čigen Verben. Denn es gibt leider auch unregelm├Ą├čige Verben, bei denen die Vergangenheit anders gebildet wird. Diese W├Ârter muss man sich gut merken. Eine Liste gibt es hier.

Auf dem Bild sind au├čerdem einige W├Ârter mit “ie” oder “o” in der Vergangenheit:

o und ie

Bei Verben mit Vorsilben gibt es Besonderheiten. Dieses Verb teilt sich n├Ąmlich┬ámanchmal auf. So hei├čt die 1.Vergangenheit von weglaufen: ich lief weg. Und die 1.Vergangenheit von einpacken hei├čt: ich packte ein.


Die 2.Vergangenheit (Perfekt)

Wenn ich von einem Erlebnis m├╝ndlich berichte, verwende ich die 2.Vergangenheit: Ich habe Fu├čball gespielt. Ich bin weg gegangen.
Für die 2.Vergangenheit brauche ich eine Form von sein oder haben und das Tunwort mit der Vorsilbe ge-:

ich bin gelaufen
du bist gelaufen
er/sie/es ist gelaufen
wir sind gelaufen
ihr seid gelaufen
sie sind gelaufen

ich habe gespielt
du hast gespielt
er/sie/es hat gespielt
wir haben gespielt
ihr habt gespielt
sie haben gespielt

Bei Verben mit Vorsilben gibt es Besonderheiten. Diese Vorsilben bleiben meist erhalten und es kommt kein “ge” vor. So hei├čt die 2.Vergangenheit von bekommen: ich habe bekommen. Und die 2.Vergangenheit von erhalten hei├čt: ich habe erhalten.


Die Zukunft (Futur)

Wenn ich von einem Erlebnis in der Zukunft spreche oder schreibe, verwende ich die Zeitform Zukunft.
F├╝r das Futur (Zukunft) brauche ich die Zukunftsform von sein und das Tunwort in der Grundform:

ich werde spielen
du wirst spielen
er/sie/es wird spielen
wir werden spielen
ihr werdet spielen
sie werden spielen