28. November 2015

Schulprogramm

Gemeinsam haben wir unser Schulprogramm entwickelt.

1. Leitbild
Grundleitsätze
Leitsätze zur Erziehungs- und Unterrichtsarbeit
1.1 Leitsatz f√ľr unser gemeinsames p√§dagogisches Handeln
1.2 Leitsatz f√ľr unseren Unterricht
1.3 Leitsatz f√ľr die Zusammenarbeit in unserem Kollegium
1.4 Leitsatz zur Gestaltung des Schullebens
1.5 Leitsatz zur √Ėffnung von Schule
1.6 Leitsatz zum Schulmanagement

2. Schulprofil
2.1 Erzieherische Handlungsfelder an unserer Schule
2.2 Unterrichtsgestaltung an unserer Schule
2.3 Kollegiale Zusammenarbeit an unserer Schule
2.4 Unsere Schule als Lebensraum
2.5 Unsere Kooperationspartner
2.6 Schulmanagement

3. Entwicklungsziele
3.1 Qualitätsentwicklung
3.2 Qualitätssicherung
3.3 Kinderkonferenz
Relevante Ziele
Konkrete Planung
Systematische Koordination
Kriterien zur √úberpr√ľfung


“Ich wei√ü, wenn es auch die meisten Menschen vergessen zu haben scheinen, dass Kinder lebendige Wesen sind, lebendiger als Erwachsene, die schon in einer Rinde von Gewohnheiten stecken.

Daher ist es f√ľr ihre geistige Gesundheit und Entwicklung unbedingt n√∂tig, dass man sie nicht in Schulen steckt, deren einziger Zweck der Unterricht ist, sondern dass sie in einer Welt leben, deren leitender Geist die pers√∂nliche Liebe ist.”

Tagore, indischer Philosoph (1861‚Äď1941)

1. Leitbild

Grundleitsätze

In unserer Schule bieten wir Rahmenbedingungen, in denen sich jedes Kind zu einer selbstbewussten, sozialkompetenten und leistungsbereiten Persönlichkeit entwickeln kann.

Jedes Kind soll sich mit Freude und Zuversicht neuen Aufgaben stellen und eigene Stärken und Schwächen einordnen können.

Dadurch lernt es eigene Interessen zu entwickeln, zu vertreten und zu verfolgen, aber ebenso die Interessen und Fähigkeiten der anderen Kinder zu akzeptieren.

Wir bestärken das Kind darin, Fehler und Umwege als einen notwendigen Schritt zu neuen Lösungen zu erfahren und so konstruktiv mit Misserfolgen umzugehen.

Wir wollen unsere Schule als Lern- und Lebensort gestalten, an dem die unterschiedlichen Bed√ľrfnisse, Erfahrungen, Voraussetzungen und M√∂glichkeiten der Kinder akzeptiert und als Grundlage aller Lernprozesse genutzt werden. Wir ermutigen die Kinder dazu sowohl eigene Lernwege zu gehen, als auch von- und miteinander zu lernen.

Durch eine kindgerecht gestaltete, gepflegte und anregungsreiche Umgebung sollen sich Kinder und Erwachsene wohl f√ľhlen, so dass jeder seine besonderen St√§rken entfalten kann.

Leitsätze zur Erziehungs- und Unterrichtsarbeit

1.1 Leitsatz f√ľr unser gemeinsames p√§dagogisches Handeln

Wir sind eine Schule, die die Unterschiedlichkeit und Individualität von Kindern akzeptiert, wertschätzt und diese als Herausforderung annimmt.

1.2 Leitsatz f√ľr unseren Unterricht

Wir achten darauf, dass die Sch√ľlerinnen und Sch√ľler im Unterricht selbstst√§ndig, eigenverantwortlich und zielorientiert arbeiten.

Eine gesunde Balance zwischen offenen und gebundenen Unterrichtsformen ist uns dabei wichtig.

Neugier, Lernfreude und Anstrengungsbereitschaft sehen wir als Motor f√ľr erfolgreiches Lernen.

1.3 Leitsatz f√ľr die Zusammenarbeit in unserem Kollegium

An unserer Schule arbeiten alle P√§dagogen in Teams kooperativ und konstruktiv zusammen. Dadurch wird die Gestaltung eines sch√ľlergerechten, handlungsorientierten Unterrichts erleichtert.

Wir sind offen f√ľr neue Impulse, Ideen und Ziele.

1.4 Leitsatz zur Gestaltung des Schullebens

Wir legen Wert darauf, unsere Schule als einen Lebens-, Lern- und Erfahrungsraum zu gestalten, in dem sich jeder anerkannt und geborgen f√ľhlt.

1.5 Leitsatz zur √Ėffnung von Schule¬†

Wir pflegen eine intensive Zusammenarbeit mit Eltern, Hort, OGTS, Kindertagesst√§tten, F√∂rderzentrum, weiterf√ľhrenden Schulen und vielen anderen Kooperationspartnern.

Als Kompetenzzentrum der ‚ÄěFlexiblen Grundschule‚Äú und Schule mit dem Profil “Inklusion” geben wir unsere Erfahrungen bei der Gestaltung von Schule an Interessierte weiter.

1.6 Leitsatz zum Schulmanagement 

Das Schulmanagement basiert auf einem kooperativen F√ľhrungsstil.

Durch langfristige Konzepte, einen verbindlichen Handlungsrahmen und eine strategische Ressourcenplanung sorgt die Schulleitung f√ľr eine hohe Qualit√§t des Lehrens, Lernens und Lebens an unserer Schule.


2. Schulprofil

Meilensteine unserer Schulgeschichte

Nach Einweihung des Schulgebäudes 1972 entwickelte sich unsere Grundschule kontinuierlich.

Ein breites Angebot an musischen, sportlichen und k√ľnstlerischen Aktivit√§ten bereicherte von Beginn an das Schulleben. Angefangen von der Teilnahme an den musischen Wochen √ľber die Beteiligung an verschiedenen sportlichen Wettbewerben bis hin zur Ausrichtung der Mathematikmeisterschaften hatten unsere Sch√ľler schon immer die M√∂glichkeit, ihre besonderen Begabungen zu entfalten.

Mit Unterst√ľtzung der Elternschaft konnte stets eine bunte Vielfalt von Festen und Feiern gestaltet werden.

Die fr√ľhere Unterbringung der griechischen Schule in unserem Schulgeb√§ude trug zur Bereicherung des kulturellen Lebens an unserer Schule bei. Das Kennenlernen einer anderen Kultur und die damit verbundene gegenseitige Toleranz pr√§gten unser Schulleben nachhaltig.

Als langjährige Seminarschule gingen immer auch Impulse zur Unterrichtsentwicklung von Stadeln aus, was nun (2017/18) mit Frau Heinig und ihrem Seminar wieder auflebt.

Nach einer zweijährigen Um- und Anbauphase (2006-2008) fand die Ganztagsbetreuung ihren Platz unter unserem Dach.

Mit dem Start des KidZ-Projekts (Kindergarten der Zukunft) 2003 nahm die Schule erstmals an einem Schulprojekt der Stiftung Bildungspakt Bayern teil. Lehrkr√§fte unserer Schule arbeiteten f√ľnf Jahre lang in Kindertagesst√§tten unseres Schulsprengels.

Als naheliegende p√§dagogische Konsequenz wurde 2006 die erste jahrgangskombinierte Klasse eingef√ľhrt, der 2007 drei weitere folgten.

Damit war der Weg f√ľr die Teilnahme an einem weiteren Modellversuch der Stiftung Bildungspakt geebnet. Seit 2010 ist unsere Schule Kompetenzzentrum der ‚ÄěFlexiblen Grundschule‚Äú.

Um der Individualit√§t unserer Sch√ľler gerecht zu werden, boten wir von 2009 bis 2019 zudem Kooperationsklassen an.

Seit 2016/2017 sind alle Klassen der GS Hans-Sachs-Stra√üe jahrgangskombinierte Klassen. In zwei davon sind Deutschlerngruppen f√ľr Kinder integriert.

Seit 2019/20 geh√∂ren wir zu den Grundschulen mit Schulprofil “Inklusion”.

2.1 Erzieherische Handlungsfelder an unserer Schule 

Werteerziehung

Im Sinne des Erziehungsauftrags der Schule ‚Äěnicht nur Wissen und K√∂nnen zu vermitteln, sondern auch Herz und Charakter zu bilden‚Äú, liegt uns die F√∂rderung der Gesamtpers√∂nlichkeit unserer Sch√ľler sehr am Herzen. So soll alles schulische Leben und Lernen darauf ausgerichtet sein, ad√§quat mit den eigenen St√§rken und Schw√§chen umzugehen, ein gesundes Selbstwertgef√ľhl zu entwickeln und das eigene Handeln an sozialen Werten auszurichten.

An unserer Schule werden folgende Werte von Anfang an vermittelt:

  • H√∂flichkeit als Grundwert sozialer Gemeinschaft
  • Verst√§ndnis und R√ľcksichtnahme auf die Belange anderer
  • N√§chstenliebe als ethisches Prinzip unserer Schulgemeinschaft
  • Hilfsbereitschaft aus eigenem Antrieb
  • Toleranz gegen√ľber anderen Menschen
  • Handelnde Verantwortung f√ľr die Gemeinschaft
  • Zuverl√§ssigkeit als Grundlage eines eigenst√§ndigen Leistungsbewusstseins
  • Sorgsame Behandlung des Eigentums anderer
  • Achtsamer Umgang mit der Umwelt

Unsere Sch√ľler sollen diese Werte im t√§glichen Schulalltag anwenden. Die inklusive Beschulung von Kindern mit besonderem F√∂rderbedarf bietet dabei ein intensives Lernfeld f√ľr die gesamte Schulfamilie.

Das Verhalten der Lehrkräfte dient dabei als Vorbild.

Sozialerziehung

Durch das soziale Miteinander ermutigen wir die Sch√ľler dazu, im gemeinsamen Handeln mit Lehrern und Eltern ihr Umfeld aktiv zu gestalten. Damit werden wichtige Schl√ľsselkompetenzen wie Teamf√§higkeit, Eigenverantwortlichkeit, Selbstorganisation, Kritikf√§higkeit und gewaltfreie Konfliktbew√§ltigung angebahnt.

Im Unterricht werden wichtige Sozialziele besprochen und gemeinsam mit den Sch√ľlern in konkrete Handlungsmuster gefasst.

In einigen Klassen werden Konflikte in einem w√∂chentlichen Klassenrat thematisiert. Dabei geben sich Kinder gegenseitig Feedback, erfahren Selbst- und Fremdwahrnehmung und √ľben Empathie- und Kompromissf√§higkeit ein.

Zweimal im Jahr findet eine Kinderkonferenz statt, in der gew√§hlte Vertreter aller Klassen im Sinne der demokratischen Mitbestimmung Anregungen zur Gestaltung des Schullebens einbringen k√∂nnen. Diese werden dann durch die Klassensprecher der vierten Klassen in der Kindersprechstunde des B√ľrgermeisters vorgetragen.

Klare Regeln, klare Konsequenzen

Die Grundsätze unseres Zusammenlebens werden durch die, an unserer Schule geltenden Hausordnung (siehe Downloads) geregelt.

Diese Grundsätze im täglichen Umgang miteinander wurden im Kollegium gemeinsam erarbeitet und werden von allen konsequent eingefordert. Auf die Missachtung der geltenden Hausordnung wird sinnvoll reagiert. Entsprechende pädagogische Maßnahmen wurden im Gesamtkollegium abgestimmt.

2.2 Unterrichtsgestaltung an unserer Schule 

Klassen

Unsere Schule bietet ausschlie√ülich jahrgangskombinierte Klassen. Kinder mit besonderem F√∂rderbedarf werden im Rahmen des Schulprofils Inklusion in die Regelklassen integriert. Durch unsere Studienr√§tin f√ľr F√∂rderschulen, Irmgard Wagner, werden sie gezielt in kleinen Gruppen gef√∂rdert. Dar√ľber hinaus gibt es Inklusionsstunden, in denen der Klassenlehrer die M√∂glichkeit erh√§lt, einzelne Kinder bewusst in den Blick zu nehmen, w√§hrend eine weitere Lehrkraft ebenfalls im Klassenzimmer ist. (siehe auch “Schulprofil Inklusion”)

In der flexiblen Eingangsstufe der sieben jahrgangsgemischten Klassen lernen Kinder der ersten und zweiten Jahrgangsstufe gemeinsam. Je nach individuellem Lern- und Leistungsverm√∂gen haben sie die M√∂glichkeit, ein bis drei Jahre in ihrer Klasse zu verweilen. Dabei eignen sie sich die geforderten Kompetenzen der ersten beiden Jahrgangsstufen weitgehend in ihrem eigenen Lerntempo an. Bis zu vier Stunden pro Woche besteht die M√∂glichkeit f√ľr diese Klassen, in einer Kleingruppe unterrichtet werden zu k√∂nnen.

Seit dem Schuljahr 2014/2015 konnten auch zwei Jahrgangsmischungen 3/4 etabliert werden. Seit 2016/2017 sind alle Klassen der GS Hans-Sachs-Straße jahrgangskombinierte Klassen. In den beiden Klassen mit Deutschlerngruppen werden Kinder 8 Stunden in der Woche von einer zusätzlichen Lehrkraft in einer Kleingruppe gefördert.

Durch das Schulprofil “Flexible Grundschule” konnten wir in den letzten Jahren wertvolle Erfahrungen sammeln, wie wir die Heterogenit√§t der Sch√ľlerschaft m√∂glichst gut nutzen k√∂nnen. Die Chance, dass Sch√ľler unterschiedlichen Alters in einer Klasse unterrichtet werden, zeigt sich besonders da, wo “Lernen durch Lehren” vielf√§ltig genutzt wird. Durch die Versprachlichung bereits erlernter Inhalte, k√∂nnen so √§ltere Kinder ihr Wissen festigen. Die j√ľngeren Sch√ľler profitieren dabei besonders von der Eins-zu-eins Situation sowie der M√∂glichkeit, komplizierte Inhalte in Sch√ľlersprache erkl√§rt zu bekommen. So entsteht eine Win-win-Situation, die in einer jahrgangsreinen Klasse so nicht zu finden ist.

In drei Klassen kommen zudem Schulhunde zum Einsatz. Ein Hund im Unterricht ist f√ľr die Kinder etwas ganz besonderes, denn¬†‚ÄěTherapiehunde [‚Ķ] n√§hern sich unvoreingenommen und akzeptieren jeden Menschen ohne Vorurteile. Sie schenken Vertrauen und sind [‚Ķ] vertrauensw√ľrdig. Sie vermitteln N√§he, Sicherheit und Geborgenheit. Sie reagieren sensibel auf Stimmungen und Gef√ľhle.‚Äú (R√∂ger-Lakenbrink, Inge: Das Therapiehunde-Team: Ein praktischer Wegweiser)¬†Die Schulh√ľndinnen Cora, Lotte und Sugar sind sogenannte Klassenhunde und begleiten ihre Besitzerinnen w√§hrend des Schultages. Sie reduzieren Stress, f√∂rdern sowohl ein positives Selbstwertgef√ľhl und Selbstbewusstsein als auch Beobachtungsf√§higkeit, Konzentration und Einf√ľhlungsverm√∂gen. Die Kinder verhalten sich dem Hund zuliebe ruhiger und nebenbei lernen sie viel √ľber Hunde und deren Haltung.

Unterrichtsformen

Unabh√§ngig von der Klassenform werden in allen Klassen vielf√§ltige Unterrichtformen verwirklicht, um den individuellen Bed√ľrfnissen der Kinder gerecht zu werden.

  • Lehrerzentrierter Unterricht
  • Freiarbeit
  • Wochenplanarbeit
  • Werkstattunterricht
  • Stationenlernen/Lerntheke
  • Kurssysteme
  • Lernen durch Lehren
  • Kooperative Lernformen
  • Projektunterricht
  • Lernumgebungen
  • F√∂rderschienen
  • Unterricht an au√üerschulischen Lernorten

In all diesen Unterrichtsformen lernen die Kinder miteinander und voneinander in wechselnden Sozialformen wie Einzel-, Partner-, Gruppenarbeit und Plenum.

Dabei kommen zeitgem√§√üe Medien zum Einsatz. Es stehen au√üerdem √ľber 30 Tablets zur Verf√ľgung, an denen die Kinder f√ľr den Medienf√ľhrerschein, f√ľr Pr√§sentationen und Recherchen oder auch an Lern-Apps arbeiten k√∂nnen.

Durch kontinuierliche auch schulinterne Fortbildungen erweitern wir unsere Lehrkompetenz und schaffen so die Grundlage f√ľr einen qualit√§tsvollen, am Kind orientierten Unterricht.

Erwerb medialer Kompetenzen

Wie im LehrplanPLUS der Grundschule verankert, erwerben unsere ‚ÄěSch√ľlerinnen und Sch√ľler [‚Ķ]¬† im Rahmen der schulischen Medienbildung Kenntnisse und Fertigkeiten, um sachgerecht, selbstbestimmt und verantwortungsvoll in einer multimedial gepr√§gten Gesellschaft zu handeln. Sie analysieren und bewerten Vorz√ľge und Gefahren von Medien und nutzen diese bewusst und reflektiert f√ľr private und schulische Zwecke. Insbesondere w√§gen sie kriteriengeleitet ihren Umgang mit sozialen Netzwerken ab.‚Äú Wie wir das im Unterricht umsetzen, finden Sie in unserem Medienkonzept.

Erwerb methodischer Kompetenzen

Das Kollegium hat ein Kompetenzraster erarbeitet, das f√ľr alle Klassen verbindlich ist. Die darin enthaltenen Kompetenzen werden √ľber die vier Jahrgangsstufen hinweg schrittweise einge√ľbt und erweitert.

Dieses ‚ÄěMethodencurriculum‚Äú enth√§lt folgende f√§cher√ľbergreifende Bereiche:

  • Kommunikation und Kooperation
  • Medienkompetenz
  • Lern- und Arbeitstechniken
  • Lesekompetenz

Pädagogische Leistungskultur

Um die Lernfreude aller Kinder zu erhalten, ist es unser Ziel, jedes Kind dort abzuholen, wo es gerade steht. Deshalb laden wir bereits am Tag der Schulanmeldung alle Schulneulinge zur ‚ÄěSchnupperstunde‚Äú ein. Dabei k√∂nnen die Vorschulkinder zeigen, was sie schon k√∂nnen. Am Anfang der dritten und vierten Klasse wird die Rechtschreibentwicklung aller Kinder getestet. Auch die Ergebnisse der VERA- und Orientierungsarbeiten werden als Diagnoseinstrumente zur F√∂rderung der Kinder genutzt.

Ausgehend von den St√§rken der Kinder f√∂rdern wir mit Lob und Anerkennung die Leistungsbereitschaft der Sch√ľler. Eine Kultur der ‚ÄěFehlerfreundlichkeit‚Äú nutzt Fehler als Chance, den Entwicklungsstand des Kindes zu erkennen und gezielte F√∂rderangebote zu machen.

Es geht uns darum, dass die Kinder den Zusammenhang zwischen Anstrengung und Erfolg kennenlernen und Erfahrungen des eigenen Könnens machen. So versuchen wir die Anforderungen möglichst so zu gestalten, dass die Leistungsbereitschaft der Kinder erhalten bleibt und weiterentwickelt wird.

Wir wenden unterschiedliche Formen der Leistungsmessung an:

  • Lernzielkontrollen
  • Probearbeiten
  • Portfolios
  • M√ľndliche Unterrichtsbeitr√§ge
  • Referate und Pr√§sentationen
  • weitere praktische Leistungsnachweise (z.B. Sport, WG, Kunst)

Soweit es möglich ist, beziehen wir auch den Lern- und Arbeitsprozess in die Bewertung ein.

Von der ersten bis zur dritten Jahrgangsstufe wird das Zwischenzeugnis durch ein Lerngespr√§ch ersetzt. Dabei f√ľhrt die Lehrkraft im Beisein der Eltern ein Gespr√§ch mit dem Kind √ľber den aktuellen Leistungsstand. Falls es n√∂tig ist, wird eine Zielvereinbarung mit dem Sch√ľler getroffen.

2.3 Kollegiale Zusammenarbeit an unserer Schule 

Unsere Lehrer und Lehrerinnen verstehen sich nicht als ‚ÄěEinzelk√§mpfer‚Äú, sondern als Mitglieder eines leistungsf√§higen, p√§dagogischen Teams. Zu einem guten Miteinander geh√∂ren eine offene, vertrauensvolle Kommunikation und ein konstruktiver Umgang mit Konflikten. Der gegenseitige Erfahrungsaustausch und die intensive kollegiale Zusammenarbeit bilden einen wesentlichen Grundstein unserer Schule.

In den Jahrgangsstufenteams auf 1/2 und 3/4 werden die St√§rken der Einzelnen ins Team eingebracht. Durch diese regelm√§√üigen Treffen werden auch neue Kollegen konstruktiv einbezogen und in ihrer Entwicklung gest√ľtzt.

Schwerpunkte sind u.a.:

  • Kollegiale Beratung
  • Erarbeitung von Unterrichtsmaterialien
  • Absprachen zur Leistungserhebung
  • Gemeinsame Unterrichtsgestaltung

Dar√ľber hinaus gibt es auch Qualit√§tszirkel zu aktuellen schulrelevanten Themen.

2.4 Unsere Schule als Lebensraum

Schule als Ort zum Wohlf√ľhlen

Beim Betreten des Schulhauses f√§llt sofort die gro√üe, ansprechend gestaltete Aula als Mittelpunkt der Schule ins Auge. Auf den zwei Stockwerken unseres atriumf√∂rmigen Geb√§udes sowie in zwei R√§umen im Souterrain werden die Kinder in hellen Klassenr√§umen unterrichtet. Au√üerdem stehen allen Klassen der Hans-Sachs-Raum als Musikraum, ein lebendiges B√ľcherregal,¬†ein Handarbeits- und ein Werkraum, sowie zwei kleine Gruppenr√§ume zur Verf√ľgung. Im Zuge der Generalsanierung wurde ein spezielles Konzept der Schalld√§mpfung¬† umgesetzt, das den Ger√§uschpegel in den Zimmern erheblich senkt. Die gro√üz√ľgig angelegten, breiten G√§nge gestatten es, auch au√üerhalb des Klassenzimmers mit kleinen Sch√ľlergruppen zu arbeiten.

Im r√ľckw√§rtigen Teil des Erdgeschosses befinden sich die R√§ume der Offenen Ganztagsschule, so dass die Sch√ľler nach Schulschluss und in den Ferien direkt im Geb√§ude betreut werden k√∂nnen.

Auf der R√ľckseite des Geb√§udes l√§dt eine breite Terrasse, ein kleines Amphitheater, ein gr√ľnes Klassenzimmer und mehrere Kletterger√ľste zum Spielen und Lernen ein.

In unserem Schulgarten auf der Westseite bieten vier Hochbeete und eine Kr√§uterspirale Raum f√ľr intensive Naturerfahrung.

Zur Schule geh√∂ren dar√ľber hinaus eine Dreifachturnhalle, ein Sportplatz und ein Fu√üballfeld. Das benachbarte Hallenschwimmbad wird regelm√§√üig f√ľr den Schulschwimmunterricht genutzt.

Schule als Ort der Gemeinschaft

Neben der Gestaltung des Geb√§udes durch die Kinder tragen vor allem auch die von Sch√ľlern, Lehrern und Eltern gemeinsam gestalteten Feste und Veranstaltungen zur Identifikation mit der Schule bei: Schulanfangsfeier mit anschlie√üendem Gottesdienst, Adventsfeiern, Schulanmeldung, Sommerfest, Sponsorenlauf.

Schullandheimaufenthalte einzelner Klassen festigen die Gemeinschaft innerhalb des Klassenverbandes nachhaltig.

Jeweils dienstags und donnerstags bieten wir Arbeitsgemeinschaften an. Um eine möglichst große Vielfalt der Angebote zu gewehrleisten, kooperieren wir hierbei mit einigen außerschulischen Partnern.

Um Eltern und Interessierten die M√∂glichkeit zu geben, das Schulgeschehen mitzuverfolgen, liegt uns die regelm√§√üige Gestaltung unserer Homepage am Herzen.¬†Dar√ľber hinaus erstellt der Elternbeirat seit dem Schuljahr 2017/18 schulinterne ‚ÄěElternnews‚Äú, die an alle Sch√ľlerinnen und Sch√ľler verteilt werden und zwei Mal j√§hrlich erscheinen.

Das Konzept der Offenen Ganztagsschule tr√§gt wesentlich dazu bei, dass unsere Sch√ľlerinnen und Sch√ľler auch am Nachmittag gut betreut sind.

Schule als Ort von Kunst und Kultur

Zu gemeinsam erlebten kulturellen H√∂hepunkten z√§hlen j√§hrliche Veranstaltungen wie Kindertheater oder -konzert in und au√üerhalb der Schule, Autorenlesungen im Rahmen des F√ľrther Lesefr√ľhlings, M√§rchen- und Geschichtenerz√§hler oder Leseabende und -n√§chte.

Seit dem Jahr 2017 k√∂nnen wir auch eine AG Bl√§serklasse anbieten. Hier k√∂nnen unter der Leitung Lehrerinnen und Lehrer des Musikvereines Eltersdorf und Jugendorchester 1967 e.V. acht Kinder unserer Schule gemeinsam mit weiteren Kindern aus Eltersdorf eines der angebotenen Blasinstrumente – Trompete, Klarinette, Querfl√∂te, Tenorhorn/Baritonhorn, Posaune, Tuba – lernen. Im Anschluss an die Unterrichtsstunde in Kleingruppen wird das neuerworbene Wissen gleich in einem Blasorchester angewandt. So wird das Erlernen eines Instrumentes mit neuen Freundschaften verkn√ľpft. Gerade dies tr√§gt zur Freude am Instrument bei und ist wichtiger Bestandteil des Konzeptes Bl√§serklasse.¬†Die Bewerbung f√ľr die Bl√§serklasse erfolgt jeweils bereits im Vorjahr, so dass die Kurse gleich ab Oktober starten k√∂nnen und jedes Kind das entsprechende Instrument durch Ausleihe zu Verf√ľgung steht.

Au√üerdem bem√ľhen wir uns immer wieder um die Zusammenarbeit mit externen K√ľnstlern zu besonderen Themen.

Schule als Ort der gesunden Lebensf√ľhrung

Seit dem Schuljahr 2013/2014 nimmt die Schule w√∂chentlich am Schulfruchtprogramm teil. Das durch die Regierung gesponserte Bio-Obst und Gem√ľse wird von engagierten Eltern als Rohkostplatten angerichtet. Auch die Ertr√§ge unserer Gem√ľsebeete regen die Sch√ľler zum Verzehr gesunder Nahrungsmittel an. Seit der Teilnahme am Modellversuch ‚ÄěSchulverpflegung‚Äú wird in unserer Ganztagsbetreuung¬† durchg√§ngig ausgewogene, vitaminreiche Kost angeboten. Ein j√§hrlicher Informationsabend f√ľhrt interessierte Eltern in dieses Konzept ein.

Die weitläufigen Außenanlagen bieten den Kindern in den Pausen vielfältige Bewegungsmöglichkeiten.

Die Bundesjugendspiele, die Kinder-Olympiade, das F√ľrther Grundschul-Fu√üballturnier, die Teilnahme am F√ľrther Sch√ľlertriathlon und zahlreiche Kooperationen mit lokalen Vereinen erg√§nzen das sportliche Angebot.

Jährliche Besuche eines Zahnarztes weisen die Kinder aller Klassen in die richtige Zahnpflege ein. Alle 4. Klassen werden im Rahmen der Sexualerziehung von einer Frauenärztin in kindgerechter Form aufgeklärt.

2.5 Unsere Kooperationspartner

Um die Bildung und Erziehung der Kinder bestmöglich zu fördern, ist die Schule in ein Netz mit Eltern und außerschulischen Partnern eingebunden. Nachfolgend wollen wir einige langjährige Kooperationspartner nennen.

Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit Eltern

Auf die Entwicklung des Kindes wirkt sich die vertrauensvolle Zusammenarbeit und gegenseitige Wertschätzung von Eltern und Schule positiv aus.

Das Wohlergehen der Kinder wird maßgeblich von einem partnerschaftlichen Miteinander von Schule und Elternhaus geprägt.

So werden die Eltern als Experten f√ľr ihr Kind als wichtigste Gespr√§chspartner in den Entwicklungs- und Bildungsprozess einbezogen. Wesentliche Entscheidungen werden, soweit die gesetzlichen Vorgaben es zulassen, gemeinsam getroffen:

  • Verweildauer der Kinder in der Eingangsstufe
  • Einsatz von Diagnoseverfahren
  • Einbezug von fachlicher Unterst√ľtzung bei Anzeichen von Entwicklungsrisiken
  • individuelle F√∂rderma√ünahmen
  • Schullaufbahn

Dar√ľber hinaus ist es uns wichtig, das Schulprogramm und die Bildungspraxis durch Ver√∂ffentlichung auf der Homepage und regelm√§√üige p√§dagogische Elternabende transparent zu machen.

Die Partizipation der Eltern wird haupts√§chlich durch die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat gew√§hrleistet. Ohne das au√üergew√∂hnliche Engagement vieler Eltern w√§ren manche Highlights des Schullebens nicht m√∂glich, z.B. Schulweghelfer, Lesepaten, Vorleser, Sommerfesthelfer, Obst- und Gem√ľseschneider oder Ausflugsbegleiter.

Zusammenarbeit mit den Kindertagesstätten

Durch die enge Zusammenarbeit der p√§dagogischen Fachkr√§fte im Rahmen des KidZ-Projektes r√ľckte die fr√ľhkindliche Bildung st√§rker in den Mittelpunkt. Daraus konnten wertvolle Anregungen f√ľr die Gestaltung des √úbergangs Kita/GS gewonnen werden.

Durch regelmäßige Sprengeltreffen wird die Kontinuität der gemeinsamen Erziehungs- und Bildungsarbeit gewahrt. Der fruchtbare Austausch zwischen Erziehern und Lehrkräften trägt wesentlich zur gegenseitigen Wertschätzung der Arbeit in Kitas und Schule bei. Die regelmäßigen Besuche der Vorschulgruppen in der Schule bzw. der Schulkinder in der Kita bereiten die Schulneulinge schrittweise auf das Schulleben vor. Auch die Teilnahme der Kindergartenkinder mit Migrationshintergrund bzw. Sprachförderbedarf an den wöchentlichen Deutsch-Vorkursen, die von Grundschullehrkräften in den Kitas und der schulvorbereitenden Einrichtung des Förderzentrums gehalten werden, erleichtern den Schuleintritt erheblich. Durch die Zuteilung sogenannter Kooperationsstunden können einzelne Lehrer die Vorschulkinder kennenlernen und zusätzlich fördern.

Die Mitwirkung des p√§dagogischen Personals der Kitas am Informationsabend f√ľr die Eltern von Schulneulingen und am Tag der Einschulung ist inzwischen selbstverst√§ndlich und bietet Kindern und Eltern wertvolle Ankn√ľpfungspunkte.

Kooperation mit Hort und OGTS

√úber Elternhaus und Schule hinaus sind vor allem Hort und OGTS diejenigen Bildungsinstitutionen, die sich intensiv um unsere Grundschulkinder k√ľmmern. Deshalb stehen wir im engen Austausch mit den p√§dagogischen Teams der Betreuungseinrichtungen, um bei Problemen gemeinsame Handlungsm√∂glichkeiten zu nutzen.

Als sehr gewinnbringend hat sich eine gemeinsame Fortbildung aller p√§dagogischen Mitarbeiter des Schulsprengels erwiesen, die wir seit 2013 j√§hrlich durchf√ľhren.

Unterst√ľtzung durch das F√∂rderzentrum Nord

F√ľr Kinder mit erh√∂htem sonderp√§dagogischen F√∂rderbedarf steht uns w√∂chentlich eine kompetente F√∂rderschullehrkraft zur Verf√ľgung, die aufgrund ihrer Ausbildung eine hervorragende Diagnose- und F√∂rderkompetenz besitzt. So k√∂nnen einzelne Kinder mit Lern- und Verhaltensauff√§lligkeiten gezielt unterst√ľtzt werden. Gleichzeitig wird durch die Zusammenarbeit mit den Lehrkr√§ften des F√∂rderzentrums die Sensibilit√§t der Grundschullehrkr√§fte im Umgang mit Lernschwierigkeiten und die Professionalit√§t in der Arbeit mit Lernstandsdiagnostik und F√∂rderpl√§nen erh√∂ht, was wiederum der ganzen Klasse zugutekommt.

Weiterf√ľhrende Schulen/MS, RS, GY

Ein Schwerpunkt unserer Zusammenarbeit mit den weiterf√ľhrenden Schulen bildet ein Elternabend zum √úbertritt in der 4. Klasse. Zu dieser Informationsveranstaltung, die in unserer Nachbarschule, der Mittelschule Hans-Sachs-Stra√üe stattfindet, kommen Vertreter aller weiterf√ľhrenden Schularten und berichten √ľber die Besonderheiten ihres Schultyps. Dar√ľber hinaus pflegen wir kollegialen Austausch in Form von Unterrichtshospitationen der Lehrkr√§fte an verschiedenen weiterf√ľhrenden Schulen und bieten seit einigen Jahren auch Unterrichtsmitschauen f√ľr Kollegen der Sekundarstufe bei uns im Haus an.

Im Herbst besucht uns dann jeweils eine Gruppe F√ľnftkl√§ssler aus dem HSG, die unseren Viertkl√§sslern aus erster Hand berichten, wie f√ľr sie die Umstellung nach der vierten Klasse verlaufen ist.

Weitere Kooperationspartner

Mitarbeiter des Bezirkssozialdienstes des Jugendamtes der Stadt F√ľrth werden bei Notlagen und Krisensituationen von Familien eingesetzt. Weiterhin unterst√ľtzt uns das Jugendamt und der Bezirk Mittelfranken durch die Vermittlung von Schulbegleitern f√ľr Kinder mit besonderem Integrationsbedarf.

Regelmäßige Besuche in der Stadtteilbibliothek  fördern die Lesefreude der Kinder und machen sie mit dem Ausleihverfahren vertraut.

Das verkehrssichere Verhalten unserer Sch√ľtzlinge wird durch kompetente Schulungen der Jugendverkehrspolizei gef√∂rdert.

2.6 Schulmanagement

Fördern des Arbeitsklimas an der Schule

Die Schulleitung sieht die Lehrkr√§fte als Partner auf ‚ÄěAugenh√∂he‚Äú. Die F√∂rderung eines h√∂flichen und wertsch√§tzenden Umgangs aller Kolleginnen und Kollegen unserer Schule ist uns ein √§u√üerst wichtiges Anliegen, bei dem die Schulleitung Vorbildfunktion erf√ľllt. Eine kollegiale Arbeitsatmosph√§re f√∂rdern wir durch eine offene und transparente Diskussionskultur bei Entscheidungen der Schulfamilie. Dabei liegt uns die konstruktive und vertrauensvolle Kommunikation bei der L√∂sung von Problemen und Konflikten sehr am Herzen. Ein selbstkritischer Umgang mit Anregungen aus dem Kollegium ist uns selbstverst√§ndlich.

Durch Aushängen von Informationsschreiben und Emails gewährleisten wir eine transparente und rasche Informationsweitergabe. Dazu dienen auch regelmäßige Dienstbesprechungen und Teamsitzungen der Jahrgangsstufen 1/2  bzw. 3/4.

Steuerung der Schulentwicklung

Um die Unterrichtsentwicklung voranzubringen motivieren wir die Lehrkr√§fte zu innovativer und engagierter Arbeit im Unterricht. Als Kompetenzzentrum der ‚Äěflexiblen Grundschule‚Äú haben wir in den letzten Jahren einen besonderen Schwerpunkt auf die Entwicklung von Lernumgebungen und Methoden der alternativen Leistungsmessung gelegt. Unsere Lehrkr√§fte √∂ffnen dabei auch ihre T√ľren f√ľr die Hospitation von Lehrkr√§ften, Erzieherinnen und Erziehern sowie Eltern.

Die Vergleichs- und Orientierungsarbeiten liefern uns hilfreiche Informationen √ľber den jeweiligen Leistungsstand der Sch√ľler. Durch Auswertungsgespr√§che nutzen wir diese Ergebnisse gezielt zur F√∂rderung der Kinder.

Zur Entwicklung der unterrichtlichen und erziehlichen Kompetenz der Lehrkr√§fte setzen wir j√§hrlich einen thematischen Schwerpunkt f√ľr unsere schulinternen Fortbildungen. Zur F√∂rderung der individuellen Personalentwicklung regen wir die Kolleginnen und Kollegen zur Teilnahme an Fortbildung auf regionaler und √ľberregionaler Ebene an und bieten ihnen die M√∂glichkeit, das dabei erworbene Wissen an das gesamte Kollegium weiter zu geben.¬†So gelten einige Lehrkr√§fte an der Schule inzwischen mittelfrankenweit als gefragte Fortbildner vor allem zu den Themen mediale Bildung, Lernentwicklungsgespr√§che und jahrgangs√ľbergreifendes Unterrichten.¬†

Ferner ermutigen wir die Lehrkr√§fte zu Hospitationen an der eigenen Schule, an Kindertagesst√§tten, F√∂rderzentren, weiterf√ľhrenden Schulen und anderen Grundschulen. In j√§hrlichen Mitarbeitergespr√§chen werden pers√∂nliche Ziele festgehalten. Dar√ľber hinaus beraten wir die Lehrkr√§fte unterst√ľtzend im Rahmen von Unterrichtsbesuchen. Die Beurteilung der Lehrkr√§fte im Vierjahresturnus durch die Schulleitung bzw. das Schulamt sind eine wichtige R√ľckmeldung zur beruflichen Weiterentwicklung.

Auch eine kontinuierliche Organisationsentwicklung prägt die Qualität der Schule entscheidend.

Die klare Absprache der Aufgabenverteilung¬† sowie w√∂chentliche jourfix-Termine bilden die Grundlage f√ľr ein effektives Arbeiten des Schulleitungsteams.

Durch die Einbeziehung aller Kolleginnen und Kollegen bei der Umsetzung schulinterner Aufgaben sorgen wir f√ľr feste Verantwortungsbereiche. Bei der Aufgabenverteilung versuchen wir stets besondere Kompetenzen und Interessen der Kollegen zu nutzen. Durch die Ermutigung zur Teamarbeit wird eine gleichberechtigte Aufgabenverteilung angestrebt.

Die seit dem Schuljahr 2012/13 etablierte Steuergruppe plant und analysiert die vom Kollegium entwickelten Schwerpunkte und verantwortet die Inhalte des Schulprogramms. Sie k√ľmmert sich um die Qualit√§tsentwicklung und unterbreitet der Gesamtkonferenz gegebenenfalls Vorschl√§ge zur Beschlussfassung.

Nach Absprache mit dem Elternbeirat macht die Schulleitung gezielte Vorschl√§ge f√ľr den effektiven Einsatz der zur Verf√ľgung stehenden Finanzmittel f√ľr die weitere Schulentwicklung.

Regelm√§√üige Gespr√§che mit der¬† Verwaltungsangestellten, mit Hausmeistern und Reinigungskr√§ften sorgen f√ľr einen st√∂rungsfreien Ablauf des Schullebens.

Repräsentation der Schule nach außen

Um daf√ľr zu sorgen, dass die Schule in der √Ėffentlichkeit positiv wahrgenommen wird, ist uns Folgendes wichtig:

‚ÄĘ Gepflegte und besucherfreundliche Pr√§sentation des Schulhauses

‚ÄĘ Teilnahme am √∂ffentlichen und kulturellen Leben in der Stadt F√ľrth

‚ÄĘ Resonanz in den Medien

‚ÄĘ Unterst√ľtzung der Eltern- und Sch√ľlervertreter

‚ÄĘ Intensive Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat

‚ÄĘ F√∂rdern der Zusammenarbeit mit weiterf√ľhrenden Schulen, den Kindertagesst√§tten und des Hortes

‚ÄĘ Pflege eines regelm√§√üigen Kontaktes zum Schulamt, Jugendamt und zum Schultr√§ger

‚ÄĘ Zusammenarbeit mit der Stiftung Bildungspakt Bayern, dem bayerischen Kultusministerium und dem Institut f√ľr Schulentwicklung, Schulqualit√§t und Bildungsforschung Bayern

‚ÄĘ Zusammenarbeit mit den erziehungswissenschaftlichen Fakult√§ten der Universit√§ten Erlangen/N√ľrnberg, Bamberg, M√ľnchen, Augsburg und dem deutschen Bildungsforschungsministerium


3. Entwicklungsziele

Qualitätsentwicklung

Ein zentrales Anliegen unserer Schule ist es, die Qualit√§t des schulischen Lebens und Lernens auf hohem Niveau fortzuf√ľhren und weiter auszubauen. Um eine systematische Koordination zu gew√§hrleisten und um die Planung zu optimieren, wurde zu Beginn des aktuellen Schuljahres eine Klausurtagung mit der Steuergruppe durchgef√ľhrt. Bei der Schwerpunktsetzung zur Erarbeitung der Entwicklungsziele wurde konsequent das gesamte Kollegium mit einbezogen. Unseren aktuellen Entwicklungsziele (November 2019) werden im Folgenden n√§her ausgef√ľhrt.

Aktuelle Entwicklungsziele und Planung

  • Durchf√ľhrung von Team- bzw. Tandemhospitationen nach indivdueller Vereinbarung von vorher festgelegten Kriterien
  • Anreget durch unser letztj√§hriges Jahresmotto, wollen wir auch dieses Jahr wieder einen Ateliertag durchf√ľhren.¬†¬†Dabei lernen die Sch√ľlerinnen und Sch√ľler nicht nur das Leben und Werke eines K√ľnstlers kennen, sondern d√ľrfen sich auf vielf√§ltige Weise kreativ ausprobieren. Neben der Kreativit√§t entwickeln die Kinder auch Kommunikations- und Konzentrationsf√§higkeit sowie sozial-emotionale Kompetenzen.
  • Zum aktuelle Jahresmotto “Achtsamkeit, Aufmerksamkeit und Konzentration” stellen zu Beginn jeder Konferenz Lehrer einen passenden Beitrag (z.B. ein passendes Spiel, √úbungen mit Klangkugeln) vor. Dieses wird bis zur n√§chsten Konferenz in den Klassen ausprobiert und r√ľckgemeldet, welche Erfahrungen man damit gemacht hat. Wir haben bereits viele tolle Anregungen bekommen. Auch der Neujahrsempfang wird den Elternbeirat Einblick in diese “Unterrichtsauflockerungen” geben.
  • Projektwoche: Nach dem gro√üen Erfolg von “Mini-Stadeln” vor zwei Jahren, findet es dieses Jahr endlich wieder statt. Interessierte Eltern, die auch eine “Arbeitsstelle” anbieten wollen, d√ľrfen sich gerne melden!
  • In den letzten Jahren r√ľckte das Thema ‚Äěkindgerechte Mediennutzung‚Äú immer mehr in den Blickpunkt der √Ėffentlichkeit. Seit wir als Schule Ende 2015 20 Tablets zur Verf√ľgung gestellt bekommen haben, haben wir uns auf den Weg gemacht ein passgenaues Medienkonzept zu entwickeln. Im Rahmen einer grundlegenden schulischen Medienbildung geht es uns vor allem darum, jedem Kind wichtige Kenntnisse und Fertigkeiten zu vermitteln und sachgerecht, selbstbestimmt und verantwortungsvoll mit digitalen Medien umzugehen. So k√∂nnen wir unsere Sch√ľler besonders gut auf ein Leben und Lernen in einer digitalen Welt vorbereiten. Im Schuljahr 2016/17 hat uns das Thema Medien durchgehend besch√§ftigt. Im Zuge dessen ist ein Medienf√ľhrerschein f√ľr die 1.-4. Jahrgangsstufe entstanden. Diesen erarbeiten sich die Kinder im Laufe ihrer Grundschulzeit. Neben ersten praktischen Grundlagen im Umgang mit dem Tablet, setzen sich die Sch√ľler und Sch√ľlerinnen dabei au√üerdem auch kritisch mit den Chancen und Grenzen altersgerechten Medienkonsums auseinander. Das Medienkonzept ist unter Downloads zu finden.

Qualitätssicherung

  • Information neuer Lehrkr√§fte zum Schulprogramm und der Schulentwicklung durch Aush√§ndigung des Schulprogramms und des Lehrer-ABCs, des Methodencurriculums, einer Hausf√ľhrung und intensive Einbindung in die Jahrgangsstufenteams
  • am Schuljahresanfang gemeinsame Planung von Terminen, die sich aus dem Schulprofil ergeben (z.B. Kinderkonferenz, Sprengeltreffen, Elternabende), unter Einbindung der gesamten Schulfamilie
  • Evaluation des Methodencurriculums mittels m√ľndlichem Feedback in Anschluss an kollegialer Hospitation bzw. in einer Konferenz
  • Gegenseitige kollegiale Hospitationen zur Sicherung der Unterrichtsqualit√§t und Entwicklung der Lehrerpers√∂nlichkeit
  • Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen Lehrkr√§ften und den Betreuern des Offenen Ganztags durch gemeinsame Konferenzen, der Teilnahme einzelnen Lehrkr√§fte an den Teamtreffen der OGTS sowie einer passgenauen Abstimmung des Betreuungskonzeptes mit dem Unterricht am Vormittag
  • Aufrechterhaltung der Qualit√§t der Kooperation Kita und Hort durch regelm√§√üige Austauschforen
  • Pflege einer intensiven Feedback-Kultur von Kindern, Eltern und Lehrkr√§ften zu allen relevanten Themen des schulischen Lebens (z.B. Klassenrat, Kinderkonferenz, Lerngespr√§che, Hausordnung) durch Umfrageb√∂gen u.√§.