Schulprogramm

28. November 2015

Gemeinsam haben wir unser Schulprogramm entwickelt.

1. Leitbild
Grundleitsätze
Leitsätze zur Erziehungs- und Unterrichtsarbeit
1.1 Leitsatz für unser gemeinsames pädagogisches Handeln
1.2 Leitsatz für unseren Unterricht
1.3 Leitsatz für die Zusammenarbeit in unserem Kollegium
1.4 Leitsatz zur Gestaltung des Schullebens
1.5 Leitsatz zur Öffnung von Schule
1.6 Leitsatz zum Schulmanagement

2. Schulprofil
2.1 Erzieherische Handlungsfelder an unserer Schule
2.2 Unterrichtsgestaltung an unserer Schule
2.3 Kollegiale Zusammenarbeit an unserer Schule
2.4 Unsere Schule als Lebensraum
2.5 Unsere Kooperationspartner
2.6 Schulmanagement

3. Entwicklungsziele
3.1 Qualitätsentwicklung
3.2 Qualitätssicherung
3.3 Kinderkonferenz
Relevante Ziele
Konkrete Planung
Systematische Koordination
Kriterien zur Überprüfung


Ich weiß, wenn auch die meisten Menschen vergessen zu haben scheinen, dass Kinder lebendige Wesen sind, lebendiger als Erwachsene, die schon in einer Rinde von Gewohnheiten stecken.

Daher ist es für ihre geistige Gesundheit und Entwicklung unbedingt nötig, dass man sie nicht in Schulen steckt, deren einziger Zweck der Unterricht ist, sondern dass sie in einer Welt leben, deren leitender Geist die persönliche Liebe ist.

Tagore, indischer Philosoph (1861–1941)

1. Leitbild

Grundleitsätze

In unserer Schule bieten wir Rahmenbedingungen, in denen sich jedes Kind zu einer selbstbewussten, sozialkompetenten und leistungsbereiten Persönlichkeit entwickeln kann.

Jedes Kind soll sich mit Freude und Zuversicht neuen Aufgaben stellen und eigene Stärken und Schwächen einordnen können.

Dadurch lernt es eigene Interessen zu entwickeln, zu vertreten und zu verfolgen, aber ebenso die Interessen und Fähigkeiten der anderen Kinder zu akzeptieren.

Wir bestärken das Kind darin, Fehler und Umwege als einen notwendigen Schritt zu neuen Lösungen zu erfahren und so konstruktiv mit Misserfolgen umzugehen.

Wir wollen unsere Schule als Lern- und Lebensort gestalten, an dem die unterschiedlichen Bedürfnisse, Erfahrungen, Voraussetzungen und Möglichkeiten der Kinder akzeptiert und als Grundlage aller Lernprozesse genutzt werden. Wir ermutigen die Kinder dazu sowohl eigene Lernwege zu gehen, als auch von- und miteinander zu lernen.

Durch eine kindgerecht gestaltete, gepflegte und anregungsreiche Umgebung sollen sich Kinder und Erwachsene wohl fühlen, so dass jeder seine besonderen Stärken entfalten kann.

Leitsätze zur Erziehungs- und Unterrichtsarbeit

1.1 Leitsatz für unser gemeinsames pädagogisches Handeln

Wir sind eine Schule, die die Unterschiedlichkeit und Individualität von Kindern akzeptiert, wertschätzt und diese als Herausforderung annimmt.

1.2 Leitsatz für unseren Unterricht

Wir achten darauf, dass die Schülerinnen und Schüler im Unterricht selbstständig, eigenverantwortlich und zielorientiert arbeiten.

Eine gesunde Balance zwischen offenen und gebundenen Unterrichtsformen ist uns dabei wichtig.

Neugier, Lernfreude und Anstrengungsbereitschaft sehen wir als Motor für erfolgreiches Lernen.

1.3 Leitsatz für die Zusammenarbeit in unserem Kollegium

An unserer Schule arbeiten alle Pädagogen in Teams kooperativ und konstruktiv zusammen. Dadurch wird die Gestaltung eines schülergerechten, handlungsorientierten Unterrichts erleichtert.

Wir sind offen für neue Impulse, Ideen und Ziele.

1.4 Leitsatz zur Gestaltung des Schullebens

Wir legen Wert darauf, unsere Schule als einen Lebens-, Lern- und Erfahrungsraum zu gestalten, in dem sich jeder anerkannt und geborgen fühlt.

1.5 Leitsatz zur Öffnung von Schule 

Wir pflegen eine intensive Zusammenarbeit mit Eltern, Hort, OGTS, Kindertagesstätten, Förderzentrum, weiterführenden Schulen und vielen anderen Kooperationspartnern.

Als Kompetenzzentrum der „Flexiblen Grundschule“ geben wir unsere Erfahrungen bei der Gestaltung von Schule an Interessierte weiter.

1.6 Leitsatz zum Schulmanagement 

Das Schulmanagement basiert auf einem kooperativen Führungsstil.

Durch langfristige Konzepte, einen verbindlichen Handlungsrahmen und eine strategische Ressourcenplanung sorgt die Schulleitung für eine hohe Qualität des Lehrens, Lernens und Lebens an unserer Schule.


2. Schulprofil

Meilensteine unserer Schulgeschichte

Nach Einweihung des Schulgebäudes 1972 entwickelte sich unsere Grundschule kontinuierlich.

Ein breites Angebot an musischen, sportlichen und künstlerischen Aktivitäten bereicherte von Beginn an das Schulleben. Angefangen von der Teilnahme an den musischen Wochen über die Beteiligung an verschiedenen sportlichen Wettbewerben bis hin zur Ausrichtung der Mathematikmeisterschaften hatten unsere Schüler schon immer die Möglichkeit, ihre besonderen Begabungen zu entfalten.

Mit Unterstützung der Elternschaft konnte stets eine bunte Vielfalt von Festen und Feiern gestaltet werden.

Die frühere Unterbringung der griechischen Schule in unserem Schulgebäude trug zur Bereicherung des kulturellen Lebens an unserer Schule bei. Das Kennenlernen einer anderen Kultur und die damit verbundene gegenseitige Toleranz prägten unser Schulleben nachhaltig.

Als langjährige Seminarschule gingen immer auch Impulse zur Unterrichtsentwicklung von Stadeln aus, was nun (2017/18) mit Frau Heinig und ihrem Seminar wieder auflebt.

Nach einer zweijährigen Um- und Anbauphase (2006-2008) fand die Ganztagsbetreuung ihren Platz unter unserem Dach.

Mit dem Start des KidZ-Projekts (Kindergarten der Zukunft) 2003 nahm die Schule erstmals an einem Schulprojekt der Stiftung Bildungspakt Bayern teil. Lehrkräfte unserer Schule arbeiteten fünf Jahre lang in Kindertagesstätten unseres Schulsprengels.

Als naheliegende pädagogische Konsequenz wurde 2006 die erste jahrgangskombinierte Klasse eingeführt, der 2007 drei weitere folgten.

Damit war der Weg für die Teilnahme an einem weiteren Modellversuch der Stiftung Bildungspakt geebnet. Seit 2010 ist unsere Schule Kompetenzzentrum der „Flexiblen Grundschule“.

Um der Individualität unserer Schüler gerecht zu werden, bieten wir zudem seit 2009 Kooperationsklassen an.

Seit 2016/2017 sind alle Klassen der GS Hans-Sachs-Straße jahrgangskombinierte Klassen. Des Weiteren haben wir nun auch eine Ü-Klasse.

2.1 Erzieherische Handlungsfelder an unserer Schule 

Werteerziehung

Im Sinne des Erziehungsauftrags der Schule „nicht nur Wissen und Können zu vermitteln, sondern auch Herz und Charakter zu bilden“, liegt uns die Förderung der Gesamtpersönlichkeit unserer Schüler sehr am Herzen. So soll alles schulische Leben und Lernen darauf ausgerichtet sein, adäquat mit den eigenen Stärken und Schwächen umzugehen, ein gesundes Selbstwertgefühl zu entwickeln und das eigene Handeln an sozialen Werten auszurichten.

An unserer Schule werden folgende Werte von Anfang an vermittelt:

  • Höflichkeit als Grundwert sozialer Gemeinschaft
  • Verständnis und Rücksichtnahme auf die Belange anderer
  • Nächstenliebe als ethisches Prinzip unserer Schulgemeinschaft
  • Hilfsbereitschaft aus eigenem Antrieb
  • Toleranz gegenüber anderen Menschen
  • Handelnde Verantwortung für die Gemeinschaft
  • Zuverlässigkeit als Grundlage eines eigenständigen Leistungsbewusstseins
  • Sorgsame Behandlung des Eigentums anderer
  • Achtsamer Umgang mit der Umwelt

Unsere Schüler sollen diese Werte im täglichen Schulalltag anwenden. Die inklusive Beschulung von Kindern mit besonderem Förderbedarf bietet dabei ein intensives Lernfeld für die gesamte Schulfamilie.

Das Verhalten der Lehrkräfte dient dabei als Vorbild.

Sozialerziehung

Durch das soziale Miteinander ermutigen wir die Schüler dazu, im gemeinsamen Handeln mit Lehrern und Eltern ihr Umfeld aktiv zu gestalten. Damit werden wichtige Schlüsselkompetenzen wie Teamfähigkeit, Eigenverantwortlichkeit, Selbstorganisation, Kritikfähigkeit und gewaltfreie Konfliktbewältigung angebahnt.

Im Unterricht werden wichtige Sozialziele besprochen und gemeinsam mit den Schülern in konkrete Handlungsmuster gefasst.

In einigen Klassen werden Konflikte in einem wöchentlichen Klassenrat thematisiert. Dabei geben sich Kinder gegenseitig Feedback, erfahren Selbst- und Fremdwahrnehmung und üben Empathie- und Kompromissfähigkeit ein.

Zweimal im Jahr findet eine Kinderkonferenz statt, in der gewählte Vertreter aller Klassen im Sinne der demokratischen Mitbestimmung Anregungen zur Gestaltung des Schullebens einbringen können. Diese werden dann durch die Klassensprecher der vierten Klassen in der Kindersprechstunde des Bürgermeisters vorgetragen.

Als außerschulische Unterstützungsmaßnahme findet seit Jahren an unserer Schule ein soziales Kompetenztraining statt, das von Sozialpädagoginnen des Jugendamts geleitet wird.

Klare Regeln, klare Konsequenzen

Die Grundsätze unseres Zusammenlebens werden durch die, an unserer Schule geltenden Hausordnung geregelt.

Link zur Hausordnung

Diese Grundsätze im täglichen Umgang miteinander wurden im Kollegium gemeinsam erarbeitet und werden von allen konsequent eingefordert. Auf die Missachtung der geltenden Hausordnung wird sinnvoll reagiert. Entsprechende pädagogische Maßnahmen wurden im Gesamtkollegium abgestimmt.

2.2 Unterrichtsgestaltung an unserer Schule 

Klassen

Unsere Schule bietet ausschließlich  jahrgangskombinierte Klassen. Darüber hinaus gibt es in jeder Jahrgangsstufe mindestens eine Kooperationsklasse, in die auch Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf integriert sind. Weitere Kinder mit besonderem Förderbedarf, die eine Regelklasse besuchen, werden durch den mobilen sonderpädagogischen Dienst betreut.

In den Kooperationsklassen wird die Klassenlehrkraft zeitweise von einer Förderschullehrerin unterstützt. Diese fördert einige Stunden pro Woche gezielt Kinder mit Problemen im kognitiven und/oder sozial-emotionalen Bereich.

In der flexiblen Eingangsstufe mit sechs Jahrgangsmischungen lernen Kinder der ersten und zweiten Jahrgangsstufe gemeinsam. Je nach individuellem Lern- und Leistungsvermögen haben sie die Möglichkeit ein bis drei Jahre in ihrer Klasse zu verweilen. Dabei eignen sie sich die geforderten Kompetenzen der ersten beiden Jahrgangsstufen weitgehend in ihrem eigenen Lerntempo an. Bis zu vier Stunden pro Woche steht diesen Klassen eine zweite Lehrkraft zur Verfügung, sodass die Kinder in dieser Zeit auch in Kleingruppen unterrichtet werden können.

Seit dem Schuljahr 2014/2015 konnten auch zwei Jahrgangsmischungen 3/4 etabliert werden. Seit 2016/2017 sind alle Klassen der GS Hans-Sachs-Straße jahrgangskombinierte Klassen. Des Weiteren haben wir nun auch eine Ü-Klasse.

Unterrichtsformen

Unabhängig von der Klassenform werden in allen Klassen vielfältige Unterrichtformen verwirklicht, um den individuellen Bedürfnissen der Kinder gerecht zu werden.

  • Lehrerzentrierter Unterricht
  • Freiarbeit
  • Wochenplanarbeit
  • Werkstattunterricht
  • Arbeit in der Lernwerkstatt
  • Stationenlernen/Lerntheke
  • Kurssysteme
  • Lernen durch Lehren
  • Kooperative Lernformen
  • Projektunterricht
  • Lernumgebungen
  • Förderschienen
  • Unterricht an außerschulischen Lernorten

In all diesen Unterrichtsformen lernen die Kinder miteinander und voneinander in wechselnden Sozialformen wie Einzel-, Partner-, Gruppenarbeit und Plenum.

Dabei kommen zeitgemäße Medien zum Einsatz.

Durch kontinuierliche auch schulinterne Fortbildungen erweitern wir unsere Lehrkompetenz und schaffen so die Grundlage für einen qualitätsvollen, am Kind orientierten Unterricht.

Erwerb methodischer Kompetenzen

Das Kollegium hat ein Kompetenzraster erarbeitet, das für alle Klassen verbindlich ist. Die darin enthaltenen Kompetenzen werden über die vier Jahrgangsstufen hinweg schrittweise eingeübt und erweitert.

Dieses „Methodencurriculum“ enthält folgende fächerübergreifende Bereiche:

  • Kommunikation und Kooperation
  • Medienkompetenz
  • Lern- und Arbeitstechniken
  • Lesekompetenz

Pädagogische Leistungskultur

Um die Lernfreude aller Kinder zu erhalten, ist es unser Ziel, jedes Kind dort abzuholen, wo es gerade steht. Deshalb laden wir bereits am Tag der Schulanmeldung alle Schulneulinge zur „Schnupperstunde“ ein. Dabei können die Vorschulkinder zeigen, was sie schon können. Kurz nach Schuleintritt werden mit einem standardisierten, computergestützten Einzelverfahren die Vorläuferfertigkeiten der Kinder in Deutsch und Mathematik diagnostiziert. Am Anfang der dritten und vierten Klasse wird die Rechtschreibentwicklung aller Kinder getestet. Auch die Ergebnisse der VERA- und Orientierungsarbeiten werden als Diagnoseinstrumente zur Förderung der Kinder genutzt.

Ausgehend von den Stärken der Kinder fördern wir mit Lob und Anerkennung die Leistungsbereitschaft der Schüler. Eine Kultur der „Fehlerfreundlichkeit“ nutzt Fehler als Chance, den Entwicklungsstand des Kindes zu erkennen und gezielte Förderangebote zu machen.

Es geht uns darum, dass die Kinder den Zusammenhang zwischen Anstrengung und Erfolg kennenlernen und Erfahrungen des eigenen Könnens machen. So versuchen wir die Anforderungen möglichst so zu gestalten, dass die Leistungsbereitschaft der Kinder erhalten bleibt und weiterentwickelt wird.

Wir wenden unterschiedliche Formen der Leistungsmessung an:

  • Lernzielkontrollen
  • Probearbeiten
  • Portfolios
  • Mündliche Unterrichtsbeiträge
  • Referate und Präsentationen
  • weitere praktische Leistungsnachweise (z.B. Sport, WG, Kunst)

Soweit es möglich ist, beziehen wir auch den Lern- und Arbeitsprozess in die Bewertung ein.

Von der ersten bis zur dritten Jahrgangsstufe wird das Zwischenzeugnis durch ein Lerngespräch ersetzt. Dabei führt die Lehrkraft im Beisein der Eltern ein Gespräch mit dem Kind über den aktuellen Leistungsstand. Falls es nötig ist, wird eine Zielvereinbarung mit dem Schüler getroffen.

 

2.3 Kollegiale Zusammenarbeit an unserer Schule 

Unsere Lehrer und Lehrerinnen verstehen sich nicht als „Einzelkämpfer“, sondern als Mitglieder eines leistungsfähigen, pädagogischen Teams. Zu einem guten Miteinander gehören eine offene, vertrauensvolle Kommunikation und ein konstruktiver Umgang mit Konflikten. Der gegenseitige Erfahrungsaustausch und die intensive kollegiale Zusammenarbeit bilden einen wesentlichen Grundstein unserer Schule.

In den Jahrgangsstufenteams auf 1/2 und 3/4 werden die Stärken der Einzelnen ins Team eingebracht. Durch diese regelmäßigen Treffen werden auch neue Kollegen konstruktiv einbezogen und in ihrer Entwicklung gestützt.

Schwerpunkte sind u.a.:

  • Kollegiale Beratung
  • Erarbeitung von Unterrichtsmaterialien
  • Absprachen zur Leistungserhebung
  • Gemeinsame Unterrichtsgestaltung

Darüber hinaus gibt es auch Qualitätszirkel zu aktuellen schulrelevanten Themen.

2.4 Unsere Schule als Lebensraum

Schule als Ort zum Wohlfühlen

Beim Betreten des Schulhauses fällt sofort die große, ansprechend gestaltete Aula als Mittelpunkt der Schule ins Auge. Auf den zwei Stockwerken unseres atriumförmigen Gebäudes werden die Kinder in hellen Klassenräumen unterrichtet. Außerdem stehen allen Klassen der Hans-Sachs-Raum mit Geometrie-Werkstatt, ein lebendiges Bücherregal, ein Musikraum, ein Handarbeits- und ein Werkraum, sowie zwei kleine Gruppenräume zur Verfügung. Im Zuge der Generalsanierung wurde ein spezielles Konzept der Schalldämpfung  umgesetzt, das den Geräuschpegel in den Zimmern erheblich senkt. Die großzügig angelegten, breiten Gänge gestatten es, auch außerhalb des Klassenzimmers mit kleinen Schülergruppen zu arbeiten.

Auch im Kellergeschoss befinden sich zwei Räume, die schwerpunktmäßig von der OGTS genutzt werden, aber am Vormittag auch für den Unterricht zur Verfügung stehen.

Im rückwärtigen Teil des Erdgeschosses befinden sich die Räume der Ganztagsbetreuung, so dass die Schüler nach Schulschluss und in den Ferien direkt im Gebäude betreut werden können.

Auf der Rückseite des Gebäudes lädt eine breite Terrasse, ein kleines Amphietheater, ein grünes Klassenzimmer, ein Weidentunnel und mehrere Klettergerüste zum Spielen und Lernen ein.

In unserem Schulgarten auf der Westseite bieten vier Hochbeete und eine Kräuterspirale Raum für intensive Naturerfahrung.

Zur Schule gehören darüber hinaus eine Dreifachturnhalle, ein Sportplatz und ein Fußballfeld. Das benachbarte Hallenschwimmbad wird regelmäßig für den Schulschwimmunterricht genutzt.

Schule als Ort der Gemeinschaft

Neben der Gestaltung des Gebäudes durch die Kinder tragen vor allem auch die von Schülern, Lehrern und Eltern gemeinsam gestalteten Feste und Veranstaltungen zur Identifikation mit der Schule bei: Schulanfangsfeier mit anschließendem Gottesdienst, Adventsfeiern, Schulanmeldung, Sommerfest, Sponsorenlauf.

Schullandheimaufenthalte einzelner Klassen festigen die Gemeinschaft innerhalb des Klassenverbandes nachhaltig.

Wenn die Stundenzuweisung es ermöglicht, bieten wir vielfältige Arbeitsgemeinschaften an, die das Schulleben bereichern.

Um Eltern und Interessierten die Möglichkeit zu geben, das Schulgeschehen mitzuverfolgen, liegt uns die regelmäßige Gestaltung unserer Homepage am Herzen.

Schule als Ort von Kunst und Kultur

Zu gemeinsam erlebten kulturellen Höhepunkten zählen jährliche Veranstaltungen wie der Besuch des Stadttheaters in der Adventszeit, Kindertheater oder -konzert in der Schule am Tag des Zwischenzeugnisses, Besuch der Kulturscheune in Mannhof, Autorenlesungen im Rahmen des Fürther Lesefrühlings, Märchen- und Geschichtenerzähler, Leseabende und -nächte, Theateraufführungen für Senioren und Kindertagesstätten.

Seit dem Jahr 2017 können wir auch eine AG Bläserklasse anbieten. Hier können unter der Leitung Lehrerinnen und Lehrer des Musikvereines Eltersdorf und Jugendorchester 1967 e.V. acht Kinder unserer Schule gemeinsam mit weiteren Kindern aus Eltersdorf eines der angebotenen Blasinstrumente – Trompete, Klarinette, Querflöte, Tenorhorn/Baritonhorn, Posaune, Tuba – lernen. Im Anschluss an die Unterrichtsstunde in Kleingruppen wird das neuerworbene Wissen gleich in einem Blasorchester angewandt. So wird das Erlernen eines Instrumentes mit neuen Freundschaften verknüpft. Gerade dies trägt zur Freude am Instrument bei und ist wichtiger Bestandteil des Konzeptes Bläserklasse. Die Auswahl der Schüler für die Bläserklasse erfolgte bereits im letzten Jahr.

Außerdem bemühen wir uns immer wieder um die Zusammenarbeit mit externen Künstlern zu besonderen Themen, wie z.B. dem Weltkindertag.

Schule als Ort der gesunden Lebensführung

Dank des Engagements eines ortsansässigen Landwirts können wir seit vielen Jahren alle zwei Wochen ein „Gesundes Frühstück“ für alle Kinder anbieten. Auch die Erträge unserer Gemüsebeete regen die Schüler zum Verzehr gesunder Nahrungsmittel an. Seit der Teilnahme am Modellversuch „Schulverpflegung“ wird in unserer Ganztagsbetreuung  durchgängig ausgewogene, vitaminreiche Kost angeboten. Ein jährlicher Informationsabend führt interessierte Eltern in dieses Konzept ein. Seit dem Schuljahr 2013/2014 nimmt die Schule wöchentlich am Schulfruchtprogramm teil. Das durch die Regierung gesponserte Bio-Obst und Gemüse wird von engagierten Eltern als Rohkostplatten angerichtet.

Die weitläufigen Außenanlagen bieten den Kindern in den Pausen vielfältige Bewegungsmöglichkeiten.

Die Bundesjugendspiele, die Kinder-Olympiade, das Fürther Grundschul-Fußballturnier, die Teilnahme am Fürther Schülertriathlon und zahlreiche Kooperationen mit lokalen Vereinen ergänzen das sportliche Angebot.

Jährliche Besuche einer Zahnärztin weisen die Kinder aller Klassen in die richtige Zahnpflege ein. Die Schüler der 3. Klassen haben die Möglichkeit, einen 1. Hilfe-Kurs des Roten Kreuzes zu absolvieren. Alle 4. Klassen werden im Rahmen der Sexualerziehung von einer Frauenärztin in kindgerechter Form aufgeklärt. Von Mitarbeitern des Kinderschutzbundes erhalten alle Zweit- und Viertklässler ein Training „Sicher, stark, frei“, das sie für den Umgang mit schwierigen Lebenssituationen stärken soll. Diese Maßnahme wird vom Elternbeirat finanziert.

2.5 Unsere Kooperationspartner

Um die Bildung und Erziehung der Kinder bestmöglich zu fördern, ist die Schule in ein Netz mit Eltern und außerschulischen Partnern eingebunden. Nachfolgend wollen wir einige langjährige Kooperationspartner nennen.

Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit Eltern

Auf die Entwicklung des Kindes wirkt sich die vertrauensvolle Zusammenarbeit und gegenseitige Wertschätzung von Eltern und Schule positiv aus.

Das Wohlergehen der Kinder wird maßgeblich von einem partnerschaftlichen Miteinander von Schule und Elternhaus geprägt.

So werden die Eltern als Experten für ihr Kind als wichtigste Gesprächspartner in den Entwicklungs- und Bildungsprozess einbezogen. Wesentliche Entscheidungen werden, soweit die gesetzlichen Vorgaben es zulassen, gemeinsam getroffen:

  • Verweildauer der Kinder in der Eingangsstufe
  • Einsatz von Diagnoseverfahren
  • Einbezug von fachlicher Unterstützung bei Anzeichen von Entwicklungsrisiken
  • individuelle Fördermaßnahmen
  • Schullaufbahn

Darüber hinaus ist es uns wichtig, das Schulprogramm und die Bildungspraxis durch Veröffentlichung auf der Homepage und regelmäßige pädagogische Elternabende transparent zu machen.

Die Partizipation der Eltern wird hauptsächlich durch die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat gewährleistet. Ohne das außergewöhnliche Engagement vieler Eltern wären manche Highlights des Schullebens nicht möglich, z.B. Schulweghelfer, Lesepaten, Vorleser, Sommerfesthelfer, Obst- und Gemüseschneider, Ausflugsbegleiter, Homepage- und Computerbetreuer.

 

Zusammenarbeit mit den Kindertagesstätten

Durch die enge Zusammenarbeit der pädagogischen Fachkräfte im Rahmen des KidZ-Projektes rückte die frühkindliche Bildung stärker in den Mittelpunkt. Daraus konnten wertvolle Anregungen für die Gestaltung des Übergangs Kita/GS gewonnen werden.

Durch regelmäßige Sprengeltreffen wird die Kontinuität der gemeinsamen Erziehungs- und Bildungsarbeit gewahrt. Der fruchtbare Austausch zwischen Erziehern und Lehrkräften trägt wesentlich zur gegenseitigen Wertschätzung der Arbeit in Kitas und Schule bei. Die regelmäßigen Besuche der Vorschulgruppen in der Schule bzw. der Schulkinder in der Kita bereiten die Schulneulinge schrittweise auf das Schulleben vor. Auch die Teilnahme der Kindergartenkinder mit Migrationshintergrund bzw. Sprachförderbedarf an den wöchentlichen Deutsch-Vorkursen, die von Grundschullehrkräften in den Kitas und der schulvorbereitenden Einrichtung des Förderzentrums gehalten werden, erleichtern den Schuleintritt erheblich. Durch die Zuteilung sogenannter Kooperationsstunden können einzelne Lehrer die Vorschulkinder kennenlernen und zusätzlich fördern.

Die Mitwirkung des pädagogischen Personals der Kitas am Informationsabend für die Eltern von Schulneulingen und am Tag der Einschulung ist inzwischen selbstverständlich und bietet Kindern und Eltern wertvolle Anknüpfungspunkte.

Kooperation mit Hort und OGTS

Über Elternhaus und Schule hinaus sind vor allem Hort und OGTS diejenigen Bildungsinstitutionen, die sich intensiv um unsere Grundschulkinder kümmern. Deshalb stehen wir im engen Austausch mit den pädagogischen Teams der Betreuungseinrichtungen, um bei Problemen gemeinsame Handlungsmöglichkeiten zu nutzen.

Als sehr gewinnbringend hat sich eine gemeinsame Fortbildung aller pädagogischen Mitarbeiter des Schulsprengels erwiesen, die wir seit 2013 jährlich durchführen.

Unterstützung durch das Förderzentrum Nord

Für Kinder mit erhöhtem sonderpädagogischen Förderbedarf stehen uns wöchentlich mehrere Stunden Förderschullehrkräfte zur Verfügung, die aufgrund ihrer Ausbildung eine hervorragende Diagnose- und Förderkompetenz besitzen. So können einzelne Kinder bei Lern- und Verhaltensauffälligkeiten gezielt unterstützt werden. Gleichzeitig wird durch die Zusammenarbeit mit den Lehrkräften des Förderzentrums die Sensibilität der Grundschullehrkräfte im Umgang mit Lernschwierigkeiten und die Professionalität in der Arbeit mit Lernstandsdiagnostik und Förderplänen erhöht, was wiederum der ganzen Klasse zugute kommt.

Weiterführende Schulen/MS, RS, GY

Ein Schwerpunkt unserer Zusammenarbeit bildet ein Elternabend zum Übertritt an weiterführende Schulen in der 4. Klasse. Zu dieser Informationsveranstaltung kommen Vertreter aller weiterführenden Schularten und berichten über die Besonderheiten ihres Schultyps. Die Schüler der 4. Klassen haben die Möglichkeit, einen Tag lang den Unterricht an verschiedene Schulen kennen zu lernen. Darüber hinaus pflegen wir kollegialen Austausch in Form von Unterrichtshospitationen der Lehrkräfte an verschiedenen weiterführenden Schulen und Gespräche über die unterschiedlichen Lehrpläne.

Seit Beginn des Schulversuchs „flexible Grundschule“ arbeiten wir intensiv mit dem Heinrich-Schliemann-Gymnasium zusammen. Ab dem Schuljahr 2014/2015 stellen wir zudem einen der Lotsen am Helene-Lange-Gymnasium, was weitere Verbindungen ermöglicht.

Weitere Kooperationspartner

Mitarbeiter des Bezirkssozialdienstes des Jugendamtes der Stadt Fürth werden bei Notlagen und Krisensituationen von Familien eingesetzt. Weiterhin unterstützt uns das Jugendamt und der Bezirk Mittelfranken durch die Vermittlung von Schulbegleitern für Kinder mit besonderem Integrationsbedarf.

Regelmäßige Besuche in der Stadtteilbibliothek  fördern die Lesefreude der Kinder und machen sie mit dem Ausleihverfahren vertraut.

Das verkehrssichere Verhalten unserer Schützlinge wird durch kompetente Schulungen der Jugendverkehrspolizei gefördert.

2.6 Schulmanagement

Fördern des Arbeitsklimas an der Schule

Die Schulleitung sieht die Lehrkräfte als Partner auf „Augenhöhe“. Die Förderung eines höflichen und wertschätzenden Umgangs aller Kolleginnen und Kollegen unserer Schule ist uns ein äußerst wichtiges Anliegen, bei dem die Schulleitung Vorbildfunktion erfüllt. Eine kollegiale Arbeitsatmosphäre fördern wir durch eine offene und transparente Diskussionskultur bei Entscheidungen der Schulfamilie. Dabei liegt uns die konstruktive und vertrauensvolle Kommunikation bei der Lösung von Problemen und Konflikten sehr am Herzen. Ein selbstkritischer Umgang mit Anregungen aus dem Kollegium ist uns selbstverständlich.

Durch Aushängen von Informationsschreiben und Emails gewährleisten wir eine transparente und rasche Informationsweitergabe. Dazu dienen auch regelmäßige Dienstbesprechungen und Teamsitzungen der Jahrgangsstufen 1/2  bzw. 3/4.

Steuerung der Schulentwicklung

Um die Unterrichtsentwicklung voranzubringen motivieren wir die Lehrkräfte zu innovativer und engagierter Arbeit im Unterricht. Als Kompetenzzentrum der „flexiblen Grundschule“ haben wir in den letzten Jahren einen besonderen Schwerpunkt auf die Entwicklung von Lernumgebungen und Methoden der alternativen Leistungsmessung gelegt. Unsere Lehrkräfte öffnen dabei auch ihre Türen für die Hospitation von Lehrkräften, Erzieherinnen und Erziehern sowie Eltern.

Die Vergleichs- und Orientierungsarbeiten liefern uns hilfreiche Informationen über den jeweiligen Leistungsstand der Schüler. Durch Auswertungsgespräche nutzen wir diese Ergebnisse gezielt zur Förderung der Kinder.

Zur Entwicklung der unterrichtlichen und erziehlichen Kompetenz der Lehrkräfte setzen wir jährlich einen thematischen Schwerpunkt für unsere schulinternen Fortbildungen. Zur Förderung der individuellen Personalentwicklung regen wir die Kolleginnen und Kollegen zur Teilnahme an Fortbildung auf regionaler und überregionaler Ebene an und bieten ihnen die Möglichkeit, das dabei erworbene Wissen an das gesamte Kollegium weiter zu geben. Ferner ermutigen wir die Lehrkräfte zu Hospitationen an der eigenen Schule, an Kindertagesstätten, Förderzentren, weiterführenden Schulen und anderen Grundschulen. In jährlichen Mitarbeitergesprächen werden persönliche Ziele festgehalten. Darüber hinaus beraten wir die Lehrkräfte unterstützend im Rahmen von Unterrichtsbesuchen. Die Beurteilung der Lehrkräfte im Vierjahresturnus durch die Schulleitung bzw. das Schulamt sind eine wichtige Rückmeldung zur beruflichen Weiterentwicklung.

Auch eine kontinuierliche Organisationsentwicklung prägt die Qualität der Schule entschei-dend.

Die klare Absprache der Aufgabenverteilung  sowie wöchentliche jourfix-Termine bilden die Grundlage für ein effektives Arbeiten des Schulleitungsteams.

Durch die Einbeziehung aller Kolleginnen und Kollegen bei der Umsetzung schulinterner Aufgaben sorgen wir für feste Verantwortungsbereiche. Bei der Aufgabenverteilung versuchen wir stets besondere Kompetenzen und Interessen der Kollegen zu nutzen. Durch die Ermutigung zur Teamarbeit wird eine gleichberechtigte Aufgabenverteilung angestrebt.

Die seit dem Schuljahr 2012/13 etablierte Steuergruppe plant und analysiert die vom Kollegium entwickelten Schwerpunkte und verantwortet die Inhalte des Schulprogramms. Sie kümmert sich um die Qualitätsentwicklung und unterbreitet der Gesamkonferenz gegebenenfalls Vorschläge zur Beschlussfassung.

Nach Absprache mit dem Elternbeirat macht die Schulleitung gezielte Vorschläge für den effektiven Einsatz der zur Verfügung stehenden Finanzmittel für die weitere Schulent-wicklung.

Regelmäßige Gespräche mit der  Verwaltungsangestellten, mit Hausmeistern und Reinigungskräften sorgen für einen störungsfreien Ablauf des Schullebens.

Repräsentation der Schule nach außen

Um dafür zu sorgen, dass die Schule in der Öffentlichkeit positiv wahrgenommen wird, ist uns Folgendes wichtig:

• Gepflegte und besucherfreundliche Präsentation des Schulhauses

• Teilnahme am öffentlichen und kulturellen Leben in der Stadt Fürth

• Resonanz in den Medien

• Unterstützung der Eltern- und Schülervertreter

• Intensive Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat

• Fördern der Zusammenarbeit mit weiterführenden Schulen, den Kindertagesstätten und des Hortes

• Pflege eines regelmäßigen Kontaktes zum Schulamt, Jugendamt und zum Schulträger

• Zusammenarbeit mit der Stiftung Bildungspakt Bayern, dem bayerischen Kultusministerium und dem Institut für Schulentwicklung, Schulqualität und Bildungsforschung Bayern

• Zusammenarbeit mit den erziehungswissenschaftlichen Fakultäten der Universitäten Erlangen/Nürnberg, Bamberg, München, Augsburg und dem deutschen Bildungsforschungsministerium


3. Entwicklungsziele

Qualitätsentwicklung

Ein zentrales Anliegen unserer Schule ist es, die Qualität des schulischen Lebens und Lernens auf hohem Niveau fortzuführen und weiter auszubauen. Um eine systematische Koordination zu gewährleisten und um die Planung zu optimieren, wurde zu Beginn des aktuellen Schuljahres eine Klausurtagung mit der Steuergruppe durchgeführt. Bei der Schwerpunktsetzung zur Erarbeitung der Entwicklungsziele wurde konsequent das gesamte Kollegium mit einbezogen. Unseren aktuellen Entwicklungsziele (September 2017) werden im Folgenden näher ausgeführt.

Aktuelle Entwicklungsziele und Planung

  • Durchführung von Team- bzw. Tandemhospitationen nach indivdueller Vereinbarung von vorher festgelegten Kriterien
  • Jahresmotto: Spiel mal…Unser diesjähriges Jahresmotto „Spiel mal“ rückt die hohe pädagogische Bedeutung des Spielens in den Fokus. Ob Pausenspiele, Brettspiele oder eine gemeinsame Schnitzeljagd durch die Stadelner Umgebung… bei all diesen Aktivitäten werden neben kognitiven Kompetenzen wie strategischem Vorgehen, Kreativität und Problemlösendem Denken vor allem die sozial-emotionalen Kompetenzen eingeübt: Fairness, Teamfähigkeit, Ausdauer, Kommunikation und Konzentration. Zu diesen „soft-skills“ gehören Einfühlungsvermögen, Integrationsbereitschaft und nicht zuletzt Frustrationstoleranz, welche „spielend“ erworben werden.

    Dabei ist uns wichtig, dass die Spielorte nicht auf das Klassenzimmer beschränkt sind. Unser weitläufiges Schulgelände und die nähere Umgebung, mit all ihren Spielmöglichkeiten, soll verstärkt mit einbezogen werden.

    Doch wie können wir das in unserer Grundschule Hans-Sachs-Straße umsetzen?

    In diesem Schuljahr wollen wir uns als Lehrer, Schüler und Elternschaft gemeinsam darüber Gedanken machen, wie spielerisches Lernen nachhaltig bei uns implementiert werden kann.

    Dabei ist es uns ein Anliegen nicht nur über gutes Spielen ins Gespräch zu kommen, sondern gemeinsam in die Spielewelt einzutauchen. So werden für die Kinder wertwolle Erfahrungen und Erlebnisse geschaffen. Auf lange Sicht wird das Lernen in der Schule dadurch gefördert, weil ein gesunder Ausgleich zu den kognitiven Anforderungen geschaffen wird.

    Für dieses Jahr wollen wir folgende Aspekte näher beleuchten:

    Wer genauso gespannt ist wie wir, hat sicher im Laufe des Schuljahres Gelegenheit mitzuspielen und ist herzlich eingeladen eigene Ideen beizutragen.

  • In den letzten Jahren rückte das Thema „kindgerechte Mediennutzung“ immer mehr in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Seit wir als Schule Ende 2015 20 Tablets zur Verfügung gestellt bekommen haben, haben wir uns auf den Weg gemacht ein passgenaues Medienkonzept zu entwickeln.  Im Rahmen einer grundlegenden schulischen Medienbildung geht es uns vor allem darum, jedem Kind wichtige Kenntnisse und Fertigkeiten zu vermitteln und sachgerecht, selbstbestimmt und verantwortungsvoll mit digitalen Medien umzugehen. So können wir unsere Schüler besonders gut auf ein Leben und Lernen in einer digitalen Welt vorbereiten.Im Schuljahr 2016/17 hat uns das Thema Medien durchgehend beschäftigt. Im Zuge dessen ist ein Medienführerschein für die 1.-4. Jahrgangsstufe entstanden. Diesen erarbeiten sich die Kinder im Laufe ihrer Grundschulzeit.Neben ersten praktischen Grundlagen im Umgang mit dem Tablet, setzen sich die SuS dabei außerdem auch kritisch mit den Chancen und Grenzen altersgerechten Medienkonsums auseinander.

    Das Medienkonzept ist unter Links zu finden.

Qualitätssicherung

  • Information neuer Lehrkräfte zum Schulprogramm und der Schulentwicklung durch Aushändigung des Schulprogramms und des Lehrer-ABCs, des Methodencurriculums, einer Hausführung und intensive Einbindung in die Jahrgangsstufenteams
  • am Schuljahresanfang gemeinsame Planung von Terminen, die sich aus dem Schulprofil ergeben (z.B. Kinderkonferenz, Sprengeltreffen, Elternabende), unter Einbindung der gesamten Schulfamilie
  • Evaluation des Methodencurriculums mittels mündlichem Feedback in Anschluss an kollegialer Hospitation bzw. in einer Konferenz
  • Gegenseitige kollegiale Hospitationen zur Sicherung der Unterrichtsqualität und Entwicklung der Lehrerpersönlichkeit
  • Aufrechterhaltung der Qualität der Kooperation Kita/Hort/Mittagsbetreuung durch regelmäßige Austauschforen
  • Pflege einer intensiven Feedback-Kultur von Kindern, Eltern und Lehrkräften zu allen relevanten Themen des schulischen Lebens (z.B. Klassenrat, Kinderkonferenz, Lerngespräche, Hausordnung) durch Umfragebögen u.ä.