Neue Regelungen beim Schulbesuch mit Coronaverdacht

Liebe Schüler:innen, liebe Eltern,

das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege hat im Einvernehmen mit dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus eine neue sog. Allgemeinverfügung herausgegeben, die neue Regelungen für Schüler:innen mit sich bringt und daher auch unsere Schule direkt betrifft.

Die alten Regelungen (vom 06.03.) sind nicht mehr gültig. Ab sofort gilt folgende

a) Regelung für Schüler:innen:

Es wird ein Betretungsverbot der Schule für Schüler:innen ausgesprochen, wenn sie sich in den vergangenen 14 Tagen in einem ‚offiziellen‘ Risikogebiet aufgehalten haben. Im einem Auszug der Verfügung heißt es dazu: „Schülerinnen und Schüler sowie Kinder bis zur Einschulung, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet entsprechend der aktuellen Festlegung durch das Robert KochInstitut (RKI) aufgehalten haben, dürfen für einen Zeitraum von 14 Tagen seit Rückkehr aus dem Risikogebiet keine Schule, Kindertageseinrichtung, Kindertagespflegestelle oder Heilpädagogische Tagesstätte betreten. Ausreichend ist, dass die Festlegung des Gebietes als Risikogebiet durch das RKI innerhalb der 14-Tages-Frist erfolgt. Die Risikogebiete sind unter https://www.rki.de/DE/Content/In-fAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html tagesaktuell abrufbar. Schülerinnen und Schüler sowie Kinder bis zur Einschulung haben sich in einem Risikogebiet aufgehalten, wenn sie dort kumulativ mindestens 15-minütigen Kontakt zu einer anderen Person als den Mitreisenden im Abstand von weniger als 75 cm hatten.“ Als Schule haben wir nicht die Aufgabe, gezielt durch Nachfragen zu erforschen, ob sich Kinder in einem Risikogebiet aufgehalten haben.

Wird es der Schule jedoch bekannt gegeben, darf diese die betroffenen Kinder nicht mehr betreuen. Ein Bußgeld bei Verletzung wird angedroht. Bitte melden Sie sich entsprechend morgen früh bei uns, wenn Sie ihre Kinder nicht mehr in die Schule lassen dürfen. (Tel: 97685611)

b)    Für die Eltern, die zu Hause betreuen müssen, weil ihre Kinder nicht mehr in die Schule dürfen sieht die Verfügung folgende Regelung vor: Für „Für Beschäftigte, die zur Betreuung ihrer Kinder zu Hause bleiben müssen […] werden nach § 10 Abs. 1 Satz 3 UrlMV bis zu zehn Arbeitstage vom Dienst freigestellt unter vollständigem Verzicht auf die Einarbeitung der versäumten Arbeitszeit […].“

So bleibt uns als Schule nichts Anderes übrig, als diese Regelungen umzusetzen. Wir werden Sie nach Möglichkeit zeitnah informieren, wenn es gesicherte Neuigkeiten gibt.

Mit herzlichen Grüßen, Susanne Meyer

Am 2. März fand auch eine Schulversammlung statt, bei der die Themen richtiges Händewaschen, Husten und Niesen noch einmal besprochen wurden.